Leben im Zoo : Tiere und ihre Menschen im Tiergarten Schönbrunn / Idee und Fotos: Lukas Beck. Interviews und Texte: Renate Pliem. - Wien : Echomedia Buchverl., 2011. - 155 S. : zahlr. Ill. |
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Der Fotograf Lukas Beck und die Radiojournalistin Renate Pliem präsentieren über 70 Tiere des Tiergartens Schönbrunn aus der Perspektive der für sie verantwortlichen PflegerInnen. Einprägsame Fotos und persönliche Geschichten machen den Leser mit dem Alltag, aber auch den Besonderheiten des Lebens im Zoo bekannt. Die Begeisterung der Pflegerinnen und Pfleger für die Arbeit mit den ihnen anvertrauten Tieren wird spürbar. Man erfährt dabei u. a. von schreckhaften Elefanten und flirtenden Papageien, aufgeweckten Seepferdchen und anlehnungsbedürftigen Leguanen.
Eine beeindruckende Nahaufnahme vom Leben im Tiergarten Schönbrunn, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und Respekt.
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Glück. The world book of happiness: das Wissen von 100 Glücksforschern aus aller Welt / hrsg. von Leo Bormans. [Fotogr.: Getty Images. Aus dem Engl. von Sofia Blind] . - Köln : DuMont , 2011. - 349 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |
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Ein internationales Lesebuch zum Thema Glück, in dem 100 Forscher unterschiedlicher nationaler und beruflicher Herkunft - Psychologen, Mediziner, Sozial-, Wirtschafts-, Sportwissenschaftler u.a. - in griffigen Essays ihre Antworten auf die Frage "Was macht Menschen glücklich?" präsentieren. Der österreichische Beitrag wurde vom Sozialwissenschaftler und Glücksforscher Ernst Gehmacher verfasst.
Ohne philosophische oder spirituelle Spekulationen bietet der mit vielen schönen Fotos angereicherte Band eine Gesamtschau dessen, was die bisherige, seriöse Glücksforschung an Ergebnissen gebracht hat.
Die Vielfalt der betrachteten Aspekte und der zu Wort kommenden Nationalitäten macht das "Weltbuch des Glücks" zu einer anregenden, möglicherweise sogar beglückenden Lektüre.
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Brunner, Karl: Leopold, der heilige: ein Portrait aus dem Frühling des Mittelalters / Karl Brunner. - Wien [u.a.] : Böhlau, 2009. - 251, [8] S. : Ill., graph. Darst. |
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Der Mittelalterexperte und Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung bettet die Biographie des Markgrafen Leopold III. in ein Zeitbild aus dem Frühling des Mittelalters, das seinen besonderen Reiz daher gewinnt, dass zu dessen Zeit vieles geformt wurde, was Wissen und Vorstellung vom Mittelalter bis heute prägt.
Auch das Land, das man Osterrîchi nannte, gewann damals an Gestalt. Die Person Leopold III. bildet daher auch den roten Faden für die Darstellung der Verfassung, der Lebensformen und kulturellen Leistungen, welche die Anfänge Österreichs bestimmt haben.
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Grober, Ulrich: Die Entdeckung der Nachhaltigkeit : Kulturgeschichte eines Begriffs. - München : Kunstmann, 2010. - 298 S. |
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Nachhaltigkeit ist ein meist unklar gefasster Begriff und wird geradezu inflationär verwendet. Was aber ist nachhaltig? Der Publizist und Germanist Grober begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche nach kulturhistorisch unterschiedlichen Konzepten und Handlungsweisen zur Erderhaltung. Dabei taucht er in das Nachhaltigkeitsdenken der letzten Jahrhunderte ein - Franz von Assisi, Descartes, Herder, Novalis, Spinoza, Goethe, aber auch viele zeitgenössische Autoren sind seine Gewährsmänner. Grober schreibt sehr anschaulich und ausgesprochen lesbar. Wer sich für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen interessiert, wird mit den diesbezüglich vorgestellten Entwürfen großer Geister seinen Horizont nachhaltig erweitern können. Zu der elementaren Frage, wie unsere Erde dauerhaft bewohnbar bleiben kann, liefert Grober unschätzbare Hinweise.
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Frick, Jürg: Die Droge Verwöhnung : Beispiele, Folgen, Alternativen / Jürg Frick. Mit einem Geleitw. von Franz Petermann, einem Vorw. von Jürg Rüedi und einem Erg.-Kapitel "Verwöhnung in der Chefetage" . - 4. überarb. und erw. Aufl. - Bern : Huber, 2010. - 208 S. : Ill. |
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Der Zürcher Psychologe und Pädagoge Jürg Frick beschreibt verwöhnendes Erzieherverhalten durch die Eltern, durch die Schule sowie durch Freizeit- und Lebensberatungsangebote und setzt sich ausführlich mit den Auswirkungen und Folgen dieser Kultur der Verwöhnung auseinander.
Mit seinem Buch möchte der Autor anhand zahlreicher Beispiele zeigen, "dass der verwöhnte Mensch das psychologisch Wesentliche für seine Entwicklung gerade nicht bekommt." Das Zuviel der Verwöhnung werde bei den Opfern dieses Erziehungsstils letztlich zu einem Zuwenig an Fähigkeit zu befriedigender Lebensbewältigung und Lebensfreude.
Die Finanzkrise veranlasste Frick in der aktuellen Auflage dazu, den kritischen Blick auf die Verwöhnung um das Kapitel "Verwöhnung und Selbstverwöhnung in der Chefetage" zu erweitern.
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Röhrlich, Dagmar: Tiefsee: von Schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen / Dagmar Röhrlich. Mit Ill. von Jan Feindt. - 1. Aufl. - Hamburg : Mare , 2010. - 319 S. : Ill., graph. Darst., Kt. - (Mare Wissen ; 1) |
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Das Meer, obzwar größter Lebensraum der Erde, blieb in seinen Tiefen wissenschaftlich betrachtet lange Zeit nahezu unbekannt. Vor dem Hintergrund der Forschungsreise der "HMS Challenger" (1872-1876) schildert die Wissenschaftsjournalistin Röhrlich die Geschichte der Tiefseeforschung von ihren Anfängen bis in unsere Tage. In 13 Kapiteln geht es um die Vielfalt des Lebens in der Tiefsee, ihre Bewohner, um die Gesetze, die sie regieren und schließlich auch um ihre Bedrohung angesichts Umweltverschmutzung und Klimawandel.
Ein spannend zu lesendes Panorama der Entdeckung der Tiefen des Meeres mit vielen kunstvoll gestalteten Illustrationen.
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Briefe bewegen die Welt: Liebe, Schicksal, Leidenschaft / Hellmuth Karasek [Hrsg.]. - Kempen: teNeues Verlag, 2011. - 143 S.: Ill. |
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Karasek hat 22 Briefe prominenter Persönlichkeiten aus der Vergangenheit und aus dem Hier und Jetzt ausgewählt, in denen auf dreiste Weise Liebeleien angebahnt, Versöhnungen versucht und Liebesbeziehungen beendet werden. Grausame Schicksalsschläge werden verarbeitet, große Gefühle kochen über.
Die Briefe sind abgedruckt als hochwertige Faksimiles und zusätzlich in Druckschrift wiedergegeben. Sie wurden behutsam kommentiert, zeitgeschichtlich eingeordnet und um die Lebensläufe und Porträtbilder der Briefeschreiber und Empfänger ergänzt. Der Einblick in die bewegenden und kostbaren Briefe kann dazu inspirieren, selbst wieder einmal zur Feder zu greifen.
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Conran,Terence: Öko-Wohnbuch / Terence Conran - Dt. Erstausg. - München : Knesebeck, 2010. - 271 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |
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Der britische Stardesigner Terence Conran vermittelt anschaulich wie sich moderne Haustechnik, eine anspruchsvolle Architektur bei Neubauten, Um- und Anbauten, eine umweltgerechte Raumausstattung und die Gestaltung des Außenbereichs mit ökologischen Prinzipien der Nachhaltigkeit, einem veränderten Lebensstil und hochwertigem Design vereinbaren lassen.
Zahlreiche konkrete Vorschläge und umsetzbare Ideen zeigen Möglichkeiten zur Energieeinsparung, zur Wasserreduzierung und für eine umweltfreundliche Gestaltung von Oberflächen und Innenarchitektur. Abschließend werden in dem mit zahlreichen Farbfotos attraktiv gestalteten Text-Bild-Band 17 Öko- und Passivhäuser auf der ganzen Welt mit ihren Grundrissen und Öko-Fakten vorgestellt.
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Deutscher, Guy: Im Spiegel der Sprache : warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht / Guy Deutscher. Aus dem Engl. von Martin Pfeiffer . - München : Beck , 2010. - 320, [8] S. : Ill., graph. Darst. |
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Bestimmt die jeweils gesprochene Sprache die Weltsicht und das Denken ihrer Sprecher? Ist die Entwicklung einer Sprache, ihre Differenziertheit und Komplexität, Ausdruck der kulturellen Entwicklung oder sind komplexe Sprachstrukturen bereits genetisch im Menschen angelegt?
Der Sprachwissenschaftler Guy Deutscher stellt bisherige Forschungsergebnisse zum Zusammenhang von Sprache, Denken und Kultur infrage und beschreibt seinerseits das Verhältnis von Sprache und Weltsicht mit einer Unmenge von anschaulichen Beispielen, die den Lesern einen Eindruck von den vielfältigen Möglichkeiten sprachlichen Ausdrucks vermitteln.
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Oliver, Jamie: Jamie unterwegs ... : Spanien, Italien, Schweden, Marokko, Griechenland, Frankreich ; geniale Rezepte gegen Fernweh / Fotos von David Loftus. - München : Dorling Kindersley, 2011. - 359 S. : überw. Ill. |
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Jamie Oliver ist gereist und interpretiert einfache bis aufwändige Rezepte aus Marokko, Frankreich, Spanien, Griechenland und Schweden auf seine bewährte Art. Die Reiseeindrücke aus den unterschiedlichen Regionen mit ihrer jeweiligen Küche tragen zu einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Kochbuch bei. Es macht nicht nur Lust aufs Nachkochen, es macht auch Lust aufs Reisen.
Am Schluss eines jeden Landeskapitels sind die wichtigsten Zutaten für die typischen Gerichte aufgelistet. Ein Buch mit vielen stimmungsvollen und originellen Fotos, das auch Spaß beim Lesen macht, weil es Landeskunde aus Jamies von Land und Leuten begeisterter Sicht vermittelt.
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Die österreichischen Nationalparks / Fotogr. Verena Popp-Hackner und Georg Popp. - Graz : Leykam , 2010. - 223 S. : überw. Ill., Ktn. |
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Bildband zum 30-jährigen Jubiläum der österreichischen Nationalparks. Über Jahre hinweg haben die beiden renommierten Landschaftsfotografen Verena Popp-Hackner und Georg Popp diese Naturjuwelen in ihrer Vielfalt im Wandel der Jahreszeiten mit ihren Großformatkameras eingefangen. Das Buch präsentiert ihre schönsten und ausdruckstärksten Aufnahmen, ein Genuss für alle Natur- und FotoliebhaberInnen.
Jeder der sechs Nationalparks (Donau-Auen, Hohe Tauern, Kalkalpen, Neusiedler See, Gesäuse, Thayatal) wird zudem mittels umfangreicher Textessays, Infokasten und Überblickskarte sowie
Spezialinformationen über Sonderprojekte vorgestellt.
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Scheibelreiter, Georg: Die Babenberger: Reichsfürsten und Landesherren / Georg Scheibelreiter. - Wien [u. a] : Böhlau , 2010. 416 S. : Ill.
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Scheibelreiter, Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Wien, möchte Menschen von heute die so fern scheinende Welt der Babenberger Markgrafen und Herzöge nahebringen.
Dies gelingt ihm sehr gut, indem er die genealogischen und (kirchen)politischen Abläufe deutlich macht, die unter der Herrschaft der Babenberger die Geschichte im Donauraum bestimmten. Das Buch handelt auf fesselnde Art von den Persönlichkeiten, die zwischen 976 und 1246 auf dem Gebiet des heutigen Niederösterreich ihren politischen Willen durchsetzten und damit dieses Land und die Grundlagen des neuzeitlichen Österreich entscheidend mitgeformt haben.
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Mekkas der Moderne : Pilgerstätten der Wissensgesellschaft / hrsg. von Hilmar Schmundt ... - Köln [u.a.] : Böhlau, 2010. - 422 S. : Ill.
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Der Katholizismus hat den Vatikan, das Judentum hat die Klagemauer, der Islam hat Mekka. Doch es gibt auch Orte, an denen sich Aufklärung und Moderne ihrer Ursprünge versichern.
In "Mekkas der Moderne" laden Wissenschaftler, Schriftsteller und Journalisten zu Entdeckung und Besuch bedeutender Örtlichkeiten der Wissenschafts- und Geistesgeschichte ein: von Freuds Behandlungszimmer in Wien bis zu den Galápagos-Inseln, von Nietzsches Grab bis zum Weltraumbahnhof in Cape Canaveral, von der Heimat des Blues in Afrika bis zum Pantheon der Gehirne in Moskau, etc.
Es zeigt sich: Die säkularen Pilgerstätten für aufgeklärte Zeitgenossen sind so vielfältig wie die Moderne selbst.
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Antweiler, Christoph: Heimat Mensch: was uns alle verbindet / Christoph Antweiler. - 1. Aufl. - Hamburg : Murmann, 2009. - 265 S. |

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Weltweit gibt es rund 4000 Völker und 7000 Sprachen - doch uns Menschen verbindet mehr, als wir denken. Der renommierte Ethnologe und Universalienforscher Antweiler möchte den Vergleich der Kulturen so gestalten, dass er offen für Gemeinsamkeiten wird.
Auf diese Weise zeigen sich dem weltweit vergleichenden Blick neben der uferlosen Vielfalt die großen gemeinsamen Linien: die menschliche Einheit im Meer kultureller Unterschiede.
Daraus lässt sich eine Menge für Politik und Gesellschaft, nicht zuletzt für das eigene Leben lernen. Wo das Gemeinsame gesehen wird, kann sich ein Gespür für den Reichtum kultureller Unterschiede entwickeln.
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Schützl, Günther: Bei an Glasl Wein : Badener Heurigen-Anekdoten ; Band 1 / Günther Schützl ; Olaf Stark. - 1. Aufl. - Berndorf : Kral, 2010. - 343 S. : zahlr. Ill.
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Bei an Glasl Wein erzählen einander die Leute, wie es früher war beim Heurigen. Der Autor hat eine große Anzahl amüsanter, berührender, skurriler und abstoßender Anekdoten zusammengetragen im Bemühen, die spezielle Atmosphäre, die in den alten Buschenschänken geherrscht hat, möglichst authentisch wiederzugeben.
160 Fotografien - großteils aus dem Besitz der Badener Hauer, gesammelt von Olaf Stark - dokumentieren die Geschichte der Badener Heurigen über das gesamte 20. Jahrhundert.
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Barloewen, Constantin von: Das Buch des Wissens : Gespräche mit den großen Geistern unserer Zeit. - Paderborn: Fink 2009. - 380 S |

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Von Barloewen, Anthropologe und vergleichender Kulturwissenschaftler, lädt in diesem Buch zur Auseinandersetzung mit den Gedanken prägender Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts ein. Die 27 Interviews mit herausragenden Geistes- und Naturwissenschaftlern, Nobelpreisträgern der Literatur, Künstlern und bedeutenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens stehen in der Tradition der sokratischen Dialoge, einer Methode des Kenntnisgewinns über das Gespräch.
Mit Blick auf die globalen Kernfragen unserer Zivilisation im 21. Jahrhundert wird so ein Beitrag zur Verbesserung der Kommunikation unter den verschiedenen Weltkulturen geleistet, bei der das Zuhören geschult, Begriffe geklärt und neue Denkwelten erschlossen werden.
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Wahnsinnig schön: Schönheitssucht, Jugendwahn & Körperkult / Sylvia Unterdorfer ... - Wien:
Goldegg Verlag, 2009. - 276 S. |

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Der Zwang schön und jugendlich sein zu müssen, treibt Frauen - zunehmend auch Männer - zu immer radikaleren Mitteln und Operationen. Fettabsaugung, chemisches Gesichtspeeling, Botox, Lifting, etc: Wo ist die Grenze?
Hinter der Jagd nach (unerreichbaren) Schönheitsidealen stecken meist ganz andere Sehnsüchte und Wünsche, die Schönheitsoperationen nicht erfüllen können.
Die Beiträge der fünf Autorinnen möchten nicht nur das Bewusstsein für den gegenwärtigen Schönheitskult und riskante Eingriffe schärfen, sondern insbesondere Frauen in ihrem Selbstwertgefühl bestärken und aufzeigen, wie jede/r die eigene Schönheit entdecken kann.
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Kollisch, Eva: Der Boden unter meinen Füßen : [Mit einem Nachwort von Anna Mitgutsch] / Eva Kollisch. Aus dem Engl. von A. Berger. - Wien : Czernin , 2010. - 175 S. |

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Die emeritierte Germanistikprofessorin und Literaturwissenschafterin Eva Kollisch aus New York ist in den 1930er-Jahren in Baden bei Wien als Tochter assimilierter Juden aufgewachsen. In ihrem autobiographischen Werk „Der Boden unter meinen Füßen“ beschreibt sie eindringlich, reflektiert und psychologisch feinfühlig den fundamentalen Wandel von Atmosphäre und Lebensbedingungen, der sich in der vormals gemütlichen, kultivierten Kaiserstadt mit dem Aufkommen von Antisemitismus und Nationalsozialismus vollzogen hat. Erinnerungen an das Ausgeschlossensein, die Suche nach Gemeinschaft und Aufmerksamkeit für die Spuren, die Verfolgung und Ablehnung in einem Menschen zurücklassen, verbinden die einzelnen Texte des Buches.
"Als eine Art "Kammerspiel" zur Stadtgeschichte BadenerInnen besonders empfohlen."
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Hahn, Martina: Fair einkaufen - aber wie? : der Ratgeber für Fairen Handel, für Mode, Geld, Reisen und Genuss / Martina Hahn ; Frank Herrmann. Mit einem Vorwort von Gerd Billen. - 1. Aufl. - Frankfurt am Main : Brandes & Apsel, 2009. - 248 S. |

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Was heißt es eigentlich, fair einzukaufen? Wer profitiert davon? Wer sind die Akteure des fairen Handels? Wem kann ich trauen?
Mit Hilfe dieses Ratgebers kann sich jeder umfassend informieren, der mit seinem Konsum zu gerechteren und ökologischeren Produktionsbedingungen im globalen Maßstab beitragen möchte. Ausführliche Hintergrundinfos, jede Menge Adressen, Weblinks, Literaturempfehlungen und Shopping-Tipps machen dieses Buch sowohl für den Fairtrade-Einsteiger als auch für den Szene-Kenner informativ und nützlich.
Ein Einkaufsratgeber für alle, die den Teufelkreis aus Dumpinglöhnen, Tiefstpreisen und Schnäppchen-Mentalität durchbrechen wollen: Geiz mag für den Geizigen geil sein, macht uns letztlich aber alle arm.
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Harrison, Robert: Gärten : ein Versuch über das Wesen der Menschen / Robert Harrison. Aus dem Amerikan. von Martin Pfeiffer. - München : Hanser , 2010. - 331 S. |

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Schon in der biblischen Schöpfungsgeschichte erscheint der Garten als eine Bühne, auf der grundsätzliche Fragen über das Wesen des Menschen verhandelt werden.
Robert Harrison, Professor für italienische Literatur an der Stanford University, führt uns durch Gärten aus allen Epochen und Kulturen, um sie - im Spiegel der Weltliteratur - als Ausdrucksformen der menschlichen Natur zu lesen. Angesichts einer Geschichte schreckenerregender und endloser Konflikte zwischen den Kräften des Zerstörens und den Kräften des Kultivieren ruft uns dieses Buch zu einer Art Sorge auf, die den Gärtner auszeichnet.
Auch als anregender und lehrreicher Streifzug durch die Geistes- und Kulturgeschichte zu empfehlen.
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Hüther, Gerald: Wie aus Kindern glückliche Erwachsene werden / Gerald Hüther ; Cornelia Nitsch. - 2. Aufl. - München : Gräfe und Unzer, 2009. - 224 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |

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Der Professor für Neurobiologie und die Sozialwissenschafterin präsentieren neue Ergebnisse der Hirnforschung zur Persönlichkeitsentwicklung in der (frühen) Kindheit und Anleitungen dazu, wie Sie diese Erkenntnisse zum Wohle Ihrer Kinder am besten einsetzen.
Zunächst wird aufgezeigt, wie Sie Ihr Kind in den ersten Lebensjahren so begleiten und unterstützen können, dass es die ihm eigene Lust am Entdecken, Gestalten und Lernen nicht verliert. Wobei der Schwerpunkt des Buches auf der Förderung und Entwicklung derjenigen Persönlichkeitskompetenzen liegt, die für Glück und Erfolg im späteren Leben entscheidend sind: Vertrauen, Begeisterungsfähigkeit, Aktivität und Verantwortungsgefühl.
Und weil unbestritten ist, dass kleine Kinder nicht nur ein gutes Familienklima sondern auch Anregung und Übung brauchen, um sich gut zu entwickeln, bietet Ihnen dieses Buch über 400 praktische Tipps und Spiele.
Damit aus Kindern glückliche Erwachsene werden.
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Prisching, Manfred: Das Selbst, die Maske, der Bluff : über die Inszenierung der eigenen Person / Manfred Prisching. - Wien [u.a.] : Molden , 2009. - 221 S. : graph. Darst. |

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Der Grazer Professor für Soziologie widmet dieses Buch der Erfoschung des paradoxen Phänomens der Inszenierung der eigenen Person unter den Bedingungen einer Massengesellschaft.
Ist doch in unserer Epoche der Individualisierung jedem aufgetragen, seine originelle, unverwechselbare Identität, sein Selbst zu entwickeln. Doch diese Ich-Bastelei überfordert die Menschen. In Wahrheit bietet unsere Konsumgesellschaft viele Massenartikel und Standard-“To-do's“ an, in denen man seine Besonderheit inszenieren kann und soll.
Die Selbstinszinierungen sind deshalb ziemlich ähnlich, und doch vertragen sie sich bestens mit dem Gefühl der Menschen, jeweils ganz individuell zu sein.
Seine spannende Zeitdiagnose trägt der Autor in Form eines kurzweiligen, lockeren Essays vor: sarkastisch, mit Lust am wortspielerischen Formulieren. Kein „Bluff“ und doch auch eine Methode, sich marktgerecht zu behaupten.
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Drösser, Christoph: Hast du Töne? : warum wir alle musikalisch sind / Christoph Drösser. - 1. Aufl. - Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, 2009. - 315 S., zahlr. graph. Darst. |

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Lieben Sie Musik? Es gibt wenige Menschen, die auf diese Frage mit "Nein" antworten. Sind Sie musikalisch? Das wiederum mögen viele lieber nicht von sich behaupten. Warum?
Unwillkürlich sehen wir Musikalität als eine geheimnisvolle Begabung an. Entweder man hat sie - oder eben nicht. Dass diese Vorstellung falsch ist, beweist dieses Buch. Unterhaltsam und verständlich erklärt Christoph Drösser, was die moderne Wissenschaft über Musik und die musikalischen Fähigkeiten von uns allen herausgefunden hat.
Auf der Auswahlliste für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2010
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Mackay, Richard: Atlas der bedrohten Arten / Richard Mackay. - 1. Aufl. - Bern [u.a.] : Haupt, 2009. - 128 S.., zahlr. Ill., graph. Darst. |

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Die Artenvielfalt nimmt auf der ganzen Erde von Jahr zu Jahr ab. Diese beunruhigende Entwicklung führt uns der Ökologie-Experte Mackay im „Atlas der bedrohten Arten“ mit vielen Karten und Grafiken auf einfache und übersichtliche Weise vor Augen.
Neben dem dichten Kartenwerk fasst das Buch die großen Themen des Naturschutzes zusammen – wie kann Biodiversität erfasst und beobachtet werden, auf welche wichtigen Gebiete fokussieren die Bemühungen der Naturschützer und was können wir Menschen zum Schutz der Arten beitragen?
Dieses Buch bietet aktuelles Grundlagenwissen für das Internationale Jahr der Biodiversität, welches wir heuer begehen.
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Ziegler, Jean: Der Hass auf den Westen : wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren / Jean Ziegler. - 1. Aufl. - München : C. Bertelsmann , 2009. - 287 S. |

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Jean Ziegler, emeritierter Soziologie-Professor und bereits mehrfach in Gremien der Vereinten Nationen berufen, entwirft in seinem jüngsten Buch Überlebensstrategien für die verarmten Völker. Gegenwärtig lebt laut Weltbank fast jeder dritte Erdenbürger in „absoluter Armut“ und in den Armutsregionen sterben durch Empidemien, Hunger, verschmutzes Wasser und Bürgerkriege jedes Jahr fast ebenso viele Menschen wie im gesamten Zweiten Weltkrieg.
Zwischen dem derzeitigen weltweiten Anwachsen des Elends und dem des Hasses auf den Westen besteht ein Zusammenhang. Faktenreich belegt Ziegler, daß Globalisierung, wie sie derzeit von westlichen Institutionen maßgeblich gestaltet wird, die Fortsetzung einer langen Geschichte der Unterdrückung durch Sklaverei und Kolonisation mit anderen Mitteln ist. Das mit Sympathie für die wirschaftlich Benachteiligten geschriebene Buch konfrontiert und mit dem „verwundeten Gedächtnis“ beraubter Völker und ruft zu mehr Solidarität auf.
Bestseller |
Ehrlich, Anna: Heiden, Christen, Juden und Muslime : eine Geschichte der Religionen in Österreich / Anna Ehrlich. - Wien : Amalthea Signum, 2009. - 280 S. : zahlr. Ill. |

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Die promovierte österr. Juristin und Historikerin untersucht auf unterhaltsam zu lesende, überaus informative Weise die Entwicklung der verschiedenen Religionen ausgehend vom Heidentum bis zur Gegenwart. Es ist ihr ein Anliegen, durch die Erläuterung historischer Fakten Verständnis und Toleranz für die unterschiedlichen Glaubensrichtungen nicht nur zu wecken sondern auch auf die als Menschenrecht in der österreichischen Verfassung verankerte freie Religionsausübung hinzuweisen. Ein ausführlicher Anhang mit Quellen- und Literaturverzeichnis regt auch zum individuellen Weiterforschen an. |
Bergmann, Sigi: Toni Sailer : Sonntagskind; das Leben eines außergewöhnlichen Sportlers / aufgezeichn. von Sigi Bergmann. - 1. Aufl. - Wien : Seifert, 2009. - 255 S. : Ill., graph. Darst |

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Der bekannte Sportjournalist begleitet seinen Gesprächspartner durch alle Höhen, schmerzlichen Erfahrungen und seine lebensbedrohende Krankheit bis zuletzt. Er zollt dem Kitzbühler, Jahrgang 1935, der der erste alpine Skirennläufer war, der bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo,1956, in allen drei Disziplinen die Goldmedaille gewonnen hat nicht nur freundschaftliche Bewunderung sondern hinterfragt auch den Status Heldentum. Obwohl Toni Sailers sportlicher Werdegang fulminant war, wechselte er bereits mit 22 Jahren ins Filmgeschäft und feierte auch dort weltweite Erfolge. Doch einmal im Sport beheimatet, kehrt er nach Jahren wieder dorthin zurück in Funktionen im ÖSV und im Alpinkomitee des Internationalen Skiverbandes. So ist ein sehr persönliches, lebendiges Bild der einstigen Skilegende eingebettet in die österreichische Zeitgeschichte entstanden. |
Ladurner, Ulrich: Solferino : kleine Geschichte eines großen Schauplatzes / Ulrich Ladurner. - Salzburg [u.a.] : Residenz - Verl, 2009. - 140 S. : Ill. |

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Der Autor begibt sich mit dem Tagebuch seines Urgroßvaters im Gebiet der Schlacht von Solferino (1859) nahe dem Gardasee auf historische Spurensuche. Es ist eine spannende Reisereportage zu einem Brennpunkt der Geschichte geworden: Solferino als Stufe zur Einigung Italiens, Solferino als Niederlage für Kaiser Franz Joseph I. literarisch dargestellt im „Radetzkymarsch“ von Joseph Roth, Solferino als Initiale zur Gründung des Roten Kreuzes durch Henri Dunant. Aus den Aufzeichnungen und Notizen, aus Gesprächen mit den Bewohnern der Region entsteht lebendige Geschichte, wie sie sich durch das Agieren der Menschen zugetragen haben könnte. Durch den persönlichen Bezug des Autors entsteht eine atmosphärisch eindringliche Schilderung, die Interesse weckt, eine beliebte Tourismusgegend mit anderen Augen zu erkunden.
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Vom Altbau zum Niedrigenergie- und Passivhaus: Gebäudesanierung, neue Energiestandards, Planung und Baupraxis / Ingo Gabriel ... Hrsg. Mit Beitr. von Martin Endhart .... - 7., verb. Aufl. - Staufen b. Freiburg : Ökobuch-Verl., 2008. - 261 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |

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Der umfangreiche, detailliert und gut verständlich geschriebene Ratgeber zur energetischen Gebäudesanierung ist auf aktuellem technischen Stand und wendet sich an Hausbesitzer, die ihr Heim gemäß den neuen Energiekennzahlen <Energieausweis> umrüsten wollen. Vorgestellt werden sinnvolle wärmedämmende und energieeinsparende Maßnahmen an einzelnen Bauteilen wie Fassade, Dach, Decken, Böden, Fenster sowie der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Sanitärinstallationen). Gelungene Beispiele von sanierten Ein- und Mehrfamilienhäusern runden den mit Vergleichstabellen, vielen graphischen Darstellungen und farbigen Abbildungen ausgestatteten Band ab.
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Hirschhausen, Eckart von: Glück kommt selten allein... - 3. Aufl. - Reinbek : Rowohlt , 2009. - 383 S. : zahlr. graph. Darst. |

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Der deutsche Arzt und Kabarettist, Jahrgang 1967, zeigt, womit das Glück kommen kann: mit Missverständnissen, mit Anderen, mit dem Zufall, dem Genuss, dem Tun und Lassen. Mit vielen Zitaten, Witzen, Gedichten, originellen Listen und Bastelbögen entstand ein reichhaltiges, informatives und gescheites „Gute-Laune-Lesebuch“, das zum Nach- und Überdenken von negativen Grundhaltungen und Lebenseinstellungen animiert. Mutmacher für alle Lebenslagen. Bestseller.
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Precht, Richard David: Liebe : ein unordentliches Gefühl / Richard David Precht. - 1. Aufl. - München : Goldmann , 2009. - 397 S. |

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Das zweite auch wieder auf der Bestsellerliste gelandete Buch des 1964 in Solingen geborenen Philosophen und Publizisten beschäftigt sich faktenreich, hintersinnig und anekdotengeschmückt mit den Lehrmeinungen der evolutionären Psychologie. Er demontiert unterhaltsam und kenntnisreich die Aussagen, dass sich das geschlechtstypische Verhalten moderner Menschen direkt von den Steinzeitahnen ableitet. Die gesamte bekannte Ratgeberliteratur aus den diversesten Fachrichtungen zu Liebesdingen wird durch seine unerschrockenen Fragen und verblüffenden Antworten mehr oder weniger ad absurdum geführt. Ein lohnendes Leseabenteuer.
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Barzel, Peter: Die neue Fahrradtechnik: Material, Konstruktion, Fertigung / Peter Barzel ; Michael Bollschweiler ; Hans Christian Smolik. - [Neuaufl.], 1. Aufl. - Bielefeld : BVA, 2008. - 333 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |

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Das Buch ist eine Fachkunde und beschäftigt sich mit den Änderungen und Verbesserungen der Fahrradtechnik. Werkstoffe wie Karbon und Titan, Federungen, Schaltungen und Bremsen im Fahrradbau, Antriebe, Beleuchtungen, Fahrradteile und Zubehör, die verschiedenen Fahrradtypen und – varianten wie z.B. Laufräder und auch Fahrradwerkzeuge werden ausführlich mit vielen Abbildungen beschrieben. Gestochen scharfe schwarz-weiße Fotos und Zeichnungen beantworten Fragen zu technischen Anforderungen und Pflegetipps: ein umfassendes Grundlagenwerk für alle, die sich eingehend mit ihrem Fahrrad beschäftigen wollen.
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Fischer-Colbrie, Peter: Kraftplatz Garten : Energien zum Wohlfühlen / Peter Fischer-Colbrie ; Gottfried Hules ; Klaus Brudny. - Wien : AV-Buch, 2007. - 111 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. (Inspiration) |

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Der Präsident der Österreichischen Gartenbau Gesellschaft und ehemalige Direktor der Bundesgärten hat mit zwei kompetenten Fachleuten die Auswirkungen von Wasseradern und Erdstrahlen bei der Anlage eines Gartens untersucht, die meist nicht bei der Gartengestaltung berücksichtigt werden. Die Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen werden informativ und mit praktischen Empfehlungen dargestellt. „Strahlenflüchter“ und „Strahlensucher“ werden erkennbar und sollen dazu beitragen, Störzonen zu vermeiden und das grüne Reich zu einer Wohlfühloase für die Bewohner zu machen. Der mit aussagekräftigen Fotos und Skizzen ausgestattete Band will Garten- und Pflanzenfreunden das uralte Wissen um Strahlung aus der Erde, die Geomantie, und die Wahrnehmung unterschiedlicher Strahlungen und Energien, die Radiästhesie, nahebringen.
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Neffe, Jürgen: Darwin : das Abenteuer des Lebens.
1. Aufl. - München: C. Bertelsmann, 2008. - 527, [16] S. : zahlr. Ill. |

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Biografie des großen Naturforschers Charles Darwin (1809 - 1882) und Bestandsaufnahme der Evolutionstheorie. Fünf Jahre lang erkundete Charles Darwin 1831 auf einem Segelschiff, der HMS Beagle , die Erde und revolutionierte mit seinen dabei gewonnenen Erkenntnissen das Bild vom Leben. Er ging als Gottesgläubiger und kehrte als Begründer der Evolutionstheorie zurück. Anläßlich des Darwin-Jahres 2009 reist der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor Jürgen Neffe sieben Monate auf Darwins Spuren rund um die Welt, um die berühmteste Reise der Wissenschaftsgeschichte nach zu erleben. Per Schiff, zu Pferd, im Campingbus, mit dem Flugzeug oder auch zu Fuß sucht der Biologe die Orte auf, an denen Darwin wichtige Erkenntnisse für die Formulierung seiner umwälzenden Evolutionstheorie sammelte – und wo seine wissenschaftlichen Erben heute das Leben erforschen. Im Mittelpunkt der Recherchen steht der Mensch als Erfolgsmodell der Evolution und gleichzeitig als größte Bedrohung der Natur. Herausgekommen ist ein Reisebericht der besonderen Art: eine mitreißende Wissenschaftsreportage durch reale und geistige Landschaften, die uns auch kritisch in die Labore von Gentechnikern und Klonforschern Einblick gewährt, das Artensterben unter die Lupe nimmt und sich mit Darwins religiös motivierten Gegnern auseinandersetzt. Gleichzeitig eine sehr persönliche und einfühlsame Biografie des großen Wissenschaftlers, der bei allen Erfolgen ein zurückgezogenes, der Familie und seinen Forschungen gewidmetes Leben führte und seine Heimat England nur einmal für längere Zeit verließ: während der fünf Jahre an Bord der Beagle! |
Schrott, Raoul: Homers Heimat : der Kampf um Troia und seine realen Hintergründe / Raoul Schrott. - 3. Aufl. - München : Hanser , 2008. - 426 S. : zahlr. Ill., Kt. |

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Der österreichische Autor, Übersetzer und habilitierte Literaturwissenschaftler hat sich im Zuge der Neuübersetzung von Homers „Ilias“ intensiv mit dem Epos, der Landschaft, in dem es handelt, und seinem Verfasser auseinander gesetzt. Auffallend seien für ihn Parallelen zum Gilgamesch-Epos, das er auch übersetzt hat, gewesen. Homer müsste seiner These zufolge Kenntnis dieser assyrischen Keilschrifttexte gehabt haben. Auch die Übereinstimmung der Topographie mit der Stadt Karatepe in Kilikien, heute Südtürkei, die seiner Erkenntnis nach genau zu den Beschreibungen der Stadt Troja in der „Ilias“ passt, findet er überdenkenswert. Anstelle der Heranziehung der kretischen und mykenischen Geschichte hat er zur Untermauerung seiner These eine Fülle von Indizien über den kleinasiatisch-levantinischen Bereich in diesem Buch zusammengetragen und in der Fachwelt der Altertumswissenschaftler eine heftige – zumeist ablehnende - Diskussion in Gang gesetzt. Für an Alter Geschichte Interessierte mit Vorkenntnissen eine reiche Fundgrube ebenso wie für TeilnehmerInnen an speziellen Studienreisen in die türkischen Provinzen Adana und Mersin.
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Belletristik:
Barceló, Elia: Töchter des Schweigens. Roman. München [u.a.]: Pendo 2011. 424 S. |

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Der Roman handelt von Frauenfreundschaft, Schuld und Verrat in der Jugendzeit, wechselt geschickt zwischen Vergangenheit und Gegenwart und hat überraschende Wendungen, die aber immer schlüssig erscheinen.
Als junge Mädchen waren Rita, Ana, Teresa, Lena, Carmen, Candela und Sole unzertrennlich. Gemeinsam träumten sie von der Zukunft, die sie von ihrem engen spanischen Heimatort wegführen sollte, machten erste Erfahrungen mit der Liebe und hatten Probleme mit ihren Eltern und Lehrern. Als ihre intrigante Mitschülerin Mati, die sie mit ihren kleinen und größeren Geheimnissen erpresste, auf einer Klassenfahrt in Mallorca spurlos verschwand und nie wieder auftauchte, prägte dies ihre weiteren Lebenswege. War es ein Unfall oder Mord? Nach 30 Jahren folgt Rita einer Einladung Lenas zu einem Abendessen. Doch Rita findet die Jugendfreundin mit aufgeschnittenen Pulsadern tot im Bad. Verzweifelt ruft sie Ana an, die mit ihrem Mann David, einem Polizisten, in Lenas Wohnung kommen. Rita und Ana verständigen die anderen Freundinnen. 30 Jahre haben die Freundinnen nicht über das schreckliche Ereignis, das gemeinsame Geheimnis und die gemeinsame Schuld gesprochen. Als eine von ihnen eine verhängnisvolle Entscheidung trifft, verspielt sie damit ihr Leben.
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Scharnigg, Max: Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe. Roman. Hamburg: Hoffmann und Campe 2011. 157 S.
ür diesen Roman bekam Max Scharnigg, Jahrgang 1980, das Literaturstipendium der Landeshauptstadt München und er war für den Ingeborg-Bachmann-Preis nominiert. |

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Nach einer verstörenden Entdeckung, fremde Herrenschuhe vor der eigenen Wohnungstür und in der Wohnung die Freundin und eine unbekannte Männerstimme, zieht sich Nikol Nanz unter den Treppenabsatz des Mietshauses zurück. Hier hofft der Journalist ungestört an seinem Text über die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand im Jahr 1938 weiterschreiben zu können. Aber seine Arbeit kommt ins Stocken. Nikol erinnert sich an seine Freundin M. und denkt über die sonderbaren Vorfälle im Mietshaus nach. Nikols skurriler Nachbar, ein ehemaliger Gletscherfotograf, stöbert ihn unter der Treppe auf und lädt ihn zum Essen ein. Nach und nach erobert Nikol Nanz die Realität zurück und steigt Stufe für Stufe die Treppe zu seiner Wohnung und zu seiner Freundin M. hinauf.
Max Scharnigg führt den Leser zu einem herrlich komponierten Roman, in das Herz einer selbstgenügsamen Liebe und auf verschlungenen Wegen die Eiger-Nordwand hinauf.
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Die 1926 in Barcelona geborene Autorin wurde vor allem mit ihren einfühlsamen Romanen und Erzählungen über die Zeit des Spanischen Bürgerkriegs bekannt. Sie wurde mit mehreren literarischen Preisen ausgezeichnet und legt mit diesem zauberhaften, warmherzigen Roman eine Geschichte über eine Kinderfreundschaft vor.
Als Adriana in Madrid um die 1930er- Jahre zur Welt kommt, hängt der Familiensegen bereits schief. Die kleine Außenseiterin sitzt am liebsten unterm Sofa, um von dort die Welt zu erkunden und in eine Fantasiewelt einzutauchen. Die Mutter hat dafür weder Verständnis noch Nerven. In der Schule verschlimmert sich die Lage und Adriana fühlt sich zusehends isoliert. Als sie jedoch den Russenjungen Gavrila kennenlernt, wendet sich ihr Leben. Gavrilas Mutter, eine Ballerina, kümmert sich kaum um ihren Sohn. Der Diener Teo sorgt mehr für den Außenseiter Gavrila. Adriana und Gavrila freunden sich an und erleben unvergessliche Momente miteinander. Zum ersten Mal erlebt Adriana tiefe Zuneigung und Liebe. Mit Gavrila als Freund fühlt sich Adriana gegen den Rest der Welt gewappnet. Da stirbt Gavrila an einer Hirnhautentzündung und auch der Krieg steht bevor.
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Heinrich hat sich von weit unten zu Zahnarztpraxis und Sportwagen hochgearbeitet, ohne Vater und von der Mutter nicht gerade heiß geliebt. Er hat eine Frau, eine alles geliebte Tochter und er ist ein fantastischer Liebhaber. Oft besucht er Margot, eine alleinstehende Rundfunkjournalistin. Sie ist die perfekte Geliebte, klagt kaum. Eines Tages ist aber alles anders. Margot ist schwanger und will nicht abtreiben. Heinrich ist schockiert und kann nicht glauben, dass gerade ihm dies passiert. Mit dem Kind ändert sich Margots Leben radikal. Die beruflichen Möglichkeiten schränken sich ein und die Suche nach einer neuen Wohnung ist nicht leicht. Aber Margot lässt sich nicht unterkriegen. Für den erfolgsgewöhnten Heinrich ist die neue Situation aber manchmal zum Heulen.
Gabriele Kögl ist 1960 in Graz geboren. Sie absolvierte ein Lehramtsstudium und ein Studium an der Filmakademie. Sie hat bereits mehrere Auszeichnungen bekommen. „Vorstadthimmel“ ist ein flüssig zu lesender Roman, der Frauen und Männern gefallen wird.
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Viele Sommertage verbrachten Dora und Luka als Kinder miteinander, am Felsenstrand des kroatischen Fischerdorfes, in dem sie aufwuchsen. Die beiden bleiben unzertrennlich, bis Dora mit den Eltern von Kroatien nach Paris zieht. Die Bindung aus der Kindheit bleibt prägend für ihr Aufwachsen. Sie wird Schauspielerin, er Maler. Nach 16 Jahren begegnen sie sich zufällig wieder und wollen sich nie mehr trennen. Doch Luka kehrt nach der Reise in die Heimat nicht zurück. Dora begibt sich auf die Suche. Die Autorin (1965 in Kroatien geboren, in Deutschland lebend) erzählt chronologisch und verknüpft mosaikartig das Leben der beiden Protagonisten.
Die magische Faszination der Liebe wirkt hier nicht kitschig, das Romandebüt der Autorin überzeugt vor allem sprachlich.
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Selma Mahlknechts Neuerzählung des klassischen Stoffes, die auf lästige Hexameter verzichtet, wirft auf so einige Episoden Homers ein anderes Licht, und das nicht nur, weil die Ereignisse in erster Person aus der Perspektive der Helena geschildert werden. Als sie sich redlich Mühe gibt, nach dem Willen ihres Vaters nun endlich eine Entscheidung zwischen den unzähligen Freiern zu treffen, erklärt ihr Aithra abermals die Welt: Alle Freier seien die Richtigen, nur sie sei die Falsche.
Die Erzählung weiß präzise, wo sie hin will, die Sprache dazu ist schön und dennoch klar wie die griechische See, Umweltschäden nicht mit eingerechnet. Dieses Phänomen der mahlknecht'schen Sprache sorgt dafür, dass das Buch eine unheimliche Kurzweiligkeit ausstrahlt, auch für Menschen, die grundsätzlich nicht auf klassische Stoffe fliegen.
(Florian Müller) |
Schine, Cathleen: Die drei Frauen von Westport. Roman. München: Goldmann 2010. 348 S. |

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Als sich Joseph Weissmann von seiner Frau Betty scheiden lässt, ist er 78 Jahre alt, Betty ist 75. Joseph spricht von „unüberbrückbaren Differenzen“. Bald stellt sich heraus, dass diese auch einen Namen haben; Felicity. Ihr ist es zu verdanken, dass Betty aus ihrer New Yorker Stadtwohnung in ein kleines Cottage in Westport ziehen muss. Doch sie ist nicht allein, ihre Töchter Miranda und Annie begleiten sie. Miranda hat sich ihr berufliches Grab geschaufelt, ein Tapetenwechsel kommt ihr gerade recht. Annie hat eine Scheidung hinter sich, ihre beiden Kinder sind erwachsen. Was soll sie dann ohne Betty und Miranda alleine in New York? Und so zieht auch sie zu ihrer Mutter in das Cottage. Für Betty, Miranda und Annie beginnt in Westport die abenteuerlichste Zeit ihres Lebens. Leicht zu lesender, ergreifender Roman über drei Frauen.
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Der Roman der 1968 in Serbien geborenen und in der Schweiz lebenden Autorin kreist um das Thema Heimat und wurde mit dem Deutschen Buchpreis 2010 ausgezeichnet.
Ildikos Familie gehört zur ungarischen Minderheit in Serbien, lebt aber in der Schweiz. Hier sind sie und ihre Schwester Nomi aufgewachsen, aber heimisch fühlt sie sich nicht. Heimat bleibt die Vojvodina im Norden Serbiens, der Landstrich, in dem der Vater es nicht mehr ausgehalten hat, von dem er aber auch nicht loskommt. Und so reist die Familie Kocsis in einem schokoladebraunen Chevrolet zu Besuchen, Hochzeiten und Todesfällen in die Heimat, wo Mamika und all die anderen Verwandten leben. In der Schweiz lebt es sich nicht so leicht. Die Familie betreibt eine Cafeteria. Die Eltern haben es geschafft, aber Ildiko fühlt sich in der Schweiz nicht immer angekommen. Sie spürt manchmal die Ausländerfeindlichkeit der Schweizer und es genügt schon, auch noch den Streitigkeiten der Menschen aus den verschiedenen ehemals jugoslawischen Republiken zuzuhören, um sich über ein vereintes Europa zu wundern. |
Scholl, Sabine: Giftige Kleider. Roman. Wien: Deuticke 2010. 267 S.
österreich geborene Autorin hat einen mit Witz und Ironie gespickten Krimi aus dem Modemilieu geschrieben. |

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Gina Sonnenfels, Ex-Model und Ex-Modejournalistin aus Österreich, lebt in Berlin und hilft mit ihren Szenekenntnissen gelegentlich Steffen Rheinsberg, Kriminalrat bei der Berliner Polizei. Diesmal untersucht Gina in Berlin den Mord an einer Mitarbeiterin der Österreichischen Botschaft, die während der Touristikmesse in einem Dirndlkleid ums Leben kam. Der Stoff des Dirndls führte zu Verbrennungen. Nur eine rasche Aufklärung der Tat kann verhindern, dass das Ansehen der Alpenrepublik und das Image der Trachtenindustrie Schaden nehmen. Gina trifft sich mit dem drogenabhängigen Modeschöpfer, um mehr über die verwendeten Stoffe zu erfahren. Der Liebhaber der Toten hat ebenfalls einiges zu verbergen. Als Gina ihre Recherchen in Wien fortsetzt, erhält sie die Adresse einer Firma, die Textilien auf Schadstoffe untersucht und für eine ökologisch korrekte Mode eintritt. Sie bespricht, schnell verliebt, ihren Fall mit dem gutaussehenden Lorenz, dem Chef der Firma... |
Linderborg, Asa: Ich gehöre keinem. - München: btb 2009. - 284 S.
Der autobiografische Roman und Bestseller ist die ergreifende, ungewöhnliche Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung.
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Im Schweden der 1970er-Jahre lebt die kleine Asa allein mit ihrem alkoholabhängigen Vater Leif. Dieser ist Stahlarbeiter. Die Mutter hat beide wegen eines anderen Mannes verlassen. Der Alltag von Asa und Leif gestaltet sich ziemlich unkonventionell. Asa darf so viele Süßigkeiten essen, wie sie will. Das Beziehen von Betten hält Vater Leif für überflüssig und auch Körperhygiene ist nicht so wichtig. Es gibt keine Seife, keine Zahnpasta und keine Handtücher. Essen gibt es bei den Großeltern, da das Geld nicht bis zum Monatsende reicht. Der Großteil des Geldes verschwindet durch die Alkoholsucht von Leif. Dennoch kümmert er sich rührend um die kleine Tochter. So kauft er ihr statt Gummistiefel zum Beispiel doch italienische Sandalen, weil sich diese Asa so sehr wünscht. Als Asa älter wird, ist ihr Leif peinlich und sie wendet sich mehr der aktiven Mutter zu. Am Ende von Leifs Leben bedauert Asa, dass so vieles unausgesprochen blieb.
Asa Linderborg verurteilt nicht, verherrlicht aber auch nicht. Das Leben des Vaters war weder falsch noch richtig. Sie hat ihrem Vater ein würdiges Denkmal gesetzt.
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Tremain, Rose: Der weite Weg nach Hause. Roman.
Frankfurt am Main:
Suhrkamp 2009. 490 S.
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Der mit dem „Orange Prize for Fiction 2008“ preisgekrönte Roman ist ein einfühlsames Buch über Migration und jene entwurzelten Menschen, die unsere Gesellschaft zunehmend prägen und verändern, ohne von ihr so recht wahrgenommen zu werden.
Lev verlässt nach dem Tod seiner Frau sein osteuropäisches Dorf, seine Tochter und seine Mutter, um in London Arbeit zu suchen. Eine Dolmetscherin hilft ihm in London weiter und er findet einen Job in der Küche eines Restaurants. Die Stadt ist ihm fremd – der Rhythmus des Lebens, die Sprache, die Ambitionen der Menschen. In seiner Einsamkeit denkt er zurück an seine geliebte, jung verstorbene Frau, an seine kleine Tochter Maya und an die verrückten Erlebnisse mit seinem besten Freund Rudi. Er erkämpft sich seine Zukunft, findet neue Freunde und beginnt eine Liebesbeziehung mit einer jungen Köchin, die jedoch zerbricht und auch seine Stelle gefährdet. Lev schickt Geld nach Hause. Als ihn von der Heimat die Nachricht erreicht, dass sein Dorf vom Bau eines Staudamms bedroht wird, verstehen seine Verwandten und sein Freund Rudi nicht, dass Lev weiter in London arbeiten will. Doch dann hat Lev eine großartige, abenteuerliche Idee...
Das aktuelle Thema über Migration mit Heimweh, Fremdheit, Ausländerfeindlichkeit, Kulturkonflikt, Armut, Trauer, Gewissenskonflikte und Unverständnis - aber auch mit neuer Freundschaft – hat Rose Tremain ebenso humorvoll wie kritisch und fesselnd aufgeschrieben.
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Levy, Marc: Kinder der Hoffnung. Roman. München: Knaur 2008. 364 S.
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Der 1961 in Frankreich geborene Autor hat mit diesem Roman sein bisher persönlichstes Buch geschrieben. Dieses Buch ist eine Hommage an die Menschen, die für die Freiheit und die Hoffnung kämpfen. Levy erzählt die Lebensgeschichte seines Vaters, der während des Zweiten Weltkriegs in der Résistance kämpfte.
Toulouse in den 1940er- Jahren: Frankreich ist von den Deutschen besetzt, es herrscht ein Klima des Misstrauens und der Bespitzelung. Der 18-jährige Raymond steigt in eine Straßenbahn. Als er wieder aussteigt, nennt er sich Jeannot und schließt sich mit seinem jüngeren Bruder Claude der Résistance an. Sie riskieren dabei jeden Tag ihr Leben. Liebesbeziehungen bleiben ihnen versagt. Das Leben in der Illegalität ist gefährlich. Einige Aktionen gelingen spektakulär, doch plötzlich schlägt die Gegenseite zu. Verhöre, Folter, Deportation nach Deutschland folgen. Im letzten Augenblick gelingt die Flucht...
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Volo, Fabio: Einfach losfahren. Roman. Zürich: Diogenes 2009. 285 S.
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Fabio Volo ist 1972 in der Lombardei geboren, Autor mehrerer Bestseller, Filmschauspieler und Moderator. Er lebt in Mailand, Rom, Paris und New York. In diesem Roman erzählt er die Geschichte zweier Freunde und zweier Lebenswege.
Michele kann sich nicht beklagen: Er arbeitet als freier Journalist, trifft sich abends mit Freunden auf eine Pizza oder ein Bier, und Frauen wickelt er um den Finger. Alles ist bestens, bis sein bester Freund Federico aus heiterem Himmel beschließt, den Alltag hinter sich zu lassen und einfach loszufahren. Für Michele ist dies unverständlich. Allein zurückgeblieben, stürzt er sich in die Eroberung von Francesca. Sie verlieben sich ineinander. Doch Michele weiß, was auf Zeiten der Verliebtheit folgt. Er ist verwirrt und findet keine Antwort. Da erreicht ihn eine Nachricht von Federico, welche ihn wachrüttelt. Nun erst beschließt er, auch einfach loszufahren...
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Surminski, Arno: Amanda oder Ein amerikanischer Frühling. Roman. München: Langen Müller 2009. 349 S.
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Der 1934 in Ostpreußen geborene Autor hat einen witzig-melancholischen Roman über Amerika, einen Traum und das Leben geschrieben, und dass es immer anders kommen kann.
Der Medizinstudent Konrad möchte gerne nach Amerika reisen, hat jedoch kein Geld. Da trifft es sich gut, dass er als Reisebegleiter der älteren vermögenden Dame Amanda vermittelt wird, die in den Staaten ihren Sohn treffen will. Und so starten die beiden ihre ungewöhnliche Reise. Amanda war eine berühmte Tänzerin, kennt die halbe Welt und wird überall zuvorkommend empfangen. Sie berichtet pausenlos von ihren 4 verflossenen Männern und aus ihrer lebendigen Vergangenheit. Da Geld keine Rolle spielt, können sich Konrad und Amanda teure Hotels und schicke Autos leisten. Das ungleiche Paar besucht viele amerikanische Sehenswürdigkeiten. Am Ende ist Amanda plötzlich verschwunden und hinterlässt einen Rückflugschein und den Wunsch, dass Konrad ihre Amerikareise und ihre Abenteuer in einem Roman herausbringt.
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O'Nan, Stewart: Alle, alle lieben dich. Roman. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 2009. 410 S.
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Die 18-jährige Kim steht kurz vor dem Übergang auf das College, genießt mit Freunden den Sommer und verdient sich an einer Tankstelle etwas Geld. Eines Tages trifft sie sich mit Freunden, badet noch im Fluss, hat aber wenig Lust auf ihre Arbeit in der Tankstelle, steigt trotzdem in ihren alten Chevy und macht sich auf den Weg zur Tankstelle. Doch dort kommt sie nicht an, sie verschwindet spurlos. Eine hitzige Suche beginnt. Familie, Freunde, Polizei – jeder sucht und hofft, dass Kim heil zurückkehrt, dass die eigene Hoffnung nicht schwindet, oder einfach nur, dass endlich wieder Ruhe einkehrt in der Kleinstadt, damit die eigenen Geheimnisse auch welche bleiben. Denn die meisten, die Kim kannten oder zu kennen glaubten, haben etwas zu verbergen. Die Mutter sucht im Internet nach ähnlichen Fällen, entwirft Flugblätter und organisiert Solidaritätsveranstaltungen. Erst nach langer Zeit verdichten sich die Anzeichen, dass ein Verbrechen vorliegt.
Der Autor zeichnet Strich für Strich das Psychogramm einer scheinbar perfekten Familie auf, und er erzählt von einer Kleinstadt im Ausnahmezustand.
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Williges Fleisch, schwaches Federvieh : das österreichische Literaturkochbuch / hrsg. von Beatrix Müller-Kampel und Wolfgang Schmutz. - 1. Aufl. - Wien : Mandelbaum, 2009. - 303 S. : zahlr. Ill., graph. Darst. |

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In der österreichischen Literatur begegnet man einer Vielzahl an Speisenszenarien und eingehenden Beschreibungen von Gerichten.
„Williges Fleisch, schwaches Federvieh“ macht sich diesen Reichtum an einschlägigen Texten in Form einer Anthologie zunutze, um von der Literatur her die österreichische Küche neu zu erschließen. Von Abraham a Sancta Clara bis Menasse findet sich Klassisches, Provinzielles und Abwegiges aus Literatur und Küche, angereichert mit historischen und gegenwärtigen Rezepten sowie biographischen Notizen zu den Literaten.
Wer sich mit Müller-Kampel, Professorin für Neuere deutsch Literatur, und dem Journalisten Wolfgang Schmutz auf diese amüsante und aufschlussreiche Spurensuche durch die österreichische Literatur begibt, wird mit wissenswerten Einblicke in unsere Kultur- und Literaturgeschichte und neuem Appetit auf die österreichische Küche belohnt.
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Menasse, Eva: Lässliche Todsünden. - 1. Aufl. - Köln : Kiepenheuer & Witsch, 2009. - 252 S. |

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Eva Menasse begibt sich auf die Suche nach archaischen Verhaltensmustern, die unser Leben nach wie vor bestimmen. Anhand der alten Lehre von den sieben Todsünden zeigt sie auf, dass die Menschen einander heute aus den selben Gründen verfehlen wie vor Jahrhunderten.
Leidenschaftlich und liebevoll geht die Autorin mit ihren Figuren ins Gericht. Hinter den Fassaden, da wo die Schwächen und Sünden sind, steckt schließlich der menschliche Kern. Und so wie die einzelnen Todsünden einander berühren und ineinander übergehen, tun es auch diese Geschichten. Orte und Figuren tauchen auf und kehren wieder, Zusammenhänge erschließen sich quer durch die Kapitel.
Ein mit Unbestechlichkeit und raffiniertem psychologischen Realismus protokolliertes zeitgenössisches Sittenbild – nicht nur was das Milieu des Wiener Kulturbetriebs betrifft.
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Bayer, Thommie: Aprilwetter. Roman. München [u.a.]: Piper 2009. 217 S. |

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Die Gitarristen Daniel und Benno sind ein perfekt eingespieltes Team, bis Daniel wegen seines Drogenkonsums einen Zusammenbruch erleidet und die Krankenschwester Christine in ihr Leben tritt. Obwohl sie es sich nicht eingestehen wollen, verlieben sich Daniel und Benno in die zupackende Christine. Nach einem gemeinsamen Urlaub, in dem Benno die Dreiecksbeziehung nicht mehr aushält und der Urlaub in einem Fiasko endet, flieht er aus der 3er-WG in die USA. Er startet in der Country-Musik-Szene eine neue Karriere. Doch die Sehnsucht nach Christine lässt Benno immer öfter zur Flasche greifen. Nach vielen Jahren holt Daniel seinen alten Partner Benno zurück. Benno wagt als Betreiber der Café-Bar „La Storia“ einen Neuanfang. Mit seiner Ruhe ist es vorbei, als Christine in die Nachbarwohnung einzieht. Doch für Benno eröffnet sich eine zweite Chance.
„Aprilwetter“ ist ein außergewöhnlicher Roman über eine Dreiecksbeziehung und über einen Mann, der auf schmerzvolle Weise lernen muss, sich selbst zu vertrauen, und der erst, als es fast zu spät ist, erkennt, wonach er sich wirklich sehnt.
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Laher, Ludwig: Einleben. Roman. Innsbruck [u.a.]: Haymon 2009. 167 S. |

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Ginge es nach der Statistik, dann dürfte die kleine Steffi eigentlich gar nicht existieren: Dann hätte ein Arzt im Rahmen des Schwangerenuntersuchungsprogramms die Diagnose „Down-Syndrom“ gestellt und ihrer Mutter Johanna eine Abtreibung nahegelegt. Doch Johanna zieht das für sie als Spätgebärende von ihrem erfahrenen Arzt vorgeschlagene Untersuchungsprogramm nicht vollständig durch. Sie spricht sich mit einem ehemaligen Schulkollegen und Allgemeinmediziner ab, der einen Hang zum Alternativen und zur Esoterik hat. Dieser meint, sie könne auf die Untersuchungen verzichten, denn die Gynäkologen müssen sich mit diesem Untersuchungsprogramm nur absichern. So geht Johanna nicht mehr zu der Fruchtwasseruntersuchung. Die Geburt von Steffi bedeutet dann für Johanna einen tiefen Einschnitt in ihr Leben. Die Diagnose „Down-Syndrom“ zwingt sie, sich mit ihrer Tochter in einen völlig veränderten Alltag einzuleben. Johanna zieht mit Mario, Steffis Vater, zusammen. Sie trennen sich aber später, doch Mario kümmert sich weiterhin um seine Tochter. Steffi wird dank des einfühlsamen Umgangs mit ihr und unendlicher Mühen zu einem akzeptierten und geliebten Kind.
Der 1955 in Linz geborene Autor schreibt anrührend, kritisch, psychologisch überzeugend und lebensbejahend zu diesem Thema.
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Carillo, Charles: Sag bloß Mama nichts davon. Roman. München: Pendo 2009. 381 S. |

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Samuel Sullivan ist Mitte vierzig und frustriert vom Leben. Ohne großen Ehrgeiz arbeitet er als Journalist für die Zeitung „New York Star“. Er hat sich von seiner Frau getrennt. Dass er einen Sohn hat, merkt er eigentlich nur daran, dass ein Halbwüchsiger ihn ab und zu am Wochenende besuchen kommt. Das ändert sich an einem rasanten Freitagnachmittag. Samuels Ex-Frau Doris ist zu einem Wochenendausflug aufgebrochen. Samuel wird von seinem Chef gefeuert und verliert seinen Job. Kurz darauf fliegt sein Sohn Jake wegen eines kritischen Aufsatzes, für den er sich nicht entschuldigen möchte, von der Schule. Ein Wochenende haben Samuel und Jake nun Zeit, sich zu überlegen, wie sie das Samuels Ex-Frau Doris beibringen sollen. Sie verbringen das Wochenende gemeinsam, um sich endlich näher kennenzulernen und ehrlich miteinander zu reden. Jake will mehr über seine Wurzeln erfahren. So reisen Samuel und Jake an jenen Ort, an dem Samuel aufgewachsen ist. Es wird ein Wochenende der Wahrheit und eine Reise in die Vergangenheit. Samuel trifft nach vielen Jahren seinen Vater wieder und Jake präsentiert nach diesem turbulenten Wochenende seinen Eltern seinen Plan für die Zukunft. |
Moyes, Jojo: Dem Himmel so nah. Roman. Wien [u.a.]: Donauland [u.a.] 2008. 473 S. |
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Der Geschäftsmann Mike Dormer aus London fliegt für seine Firma nach Australien. In Silver Bay, einem kleinen Küstenort, soll er den millionenschweren Aus- und Umbau des heruntergekommenen Silver Bay Hotels in eine moderne Hotelanlage managen – und den Ort aus dem Dornröschenschlaf wecken. Die Hotelwirtin Kathleen ist eine Berühmtheit in Silver Bay. Als Jugendliche fing sie den größten Hai, der dort jemals gesichtet wurde. Sie lebt zusammen mit ihrer Nichte Liza und deren zehnjähriger Tochter Hannah im alten Silver Bay Hotel. Liza fährt mit ihrem Boot die wenigen Touristen hinaus aufs Meer, wo sie Delphine und Wale beobachten können – ein Freizeitvergnügen im Einklang mit der Natur. Eines Tages strandet ein junger Wal in der Nähe des Ufers und der ganze Ort ist nicht begeistert über den Umbau des Silver Bay Hotels. Auch Kathleen, Liza und Hannah wehren sich vehement gegen den Aus- und Umbau des Hotels. Die Walbeobachter stehen Mike ebenfalls feindlich gegenüber. Zwei Welten prallen aufeinander. Der einst karrieresüchtige Geschäftsmann Mike kommt langsam ins Grübeln und seine Überzeugung über den Umbau gerät immer mehr ins Wanken, als er sich in Liza verliebt.
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Kara, Yadé: Cafe Cyprus. Roman. Zürich: Diogenes 2008. 375 S. |
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Die 1965 in der Türkei geborene und in Berlin lebende Autorin lässt in diesem Roman nationale Gewohnheiten und Vorurteile durcheinanderpurzeln und zeigt neue Lebensformen auf: die Mentalität der „neuen“ Europäer mit Migrationshintergrund.
Der junge Türke Hasan Kazan, der in Berlin und Istanbul aufgewachsen ist, zieht von Berlin nach London. Hier, wo die ganze Welt zu Hause ist, will er Fuß fassen. Um in der teuren Metropole über die Runden zu kommen, nimmt er mehrere Jobs an. In Green Lanes findet er Arbeit bei einem Zyprioten, der neben einem Supermarkt noch das Cafe Cyprus betreibt, in dem Griechen und Türken aus und ein gehen. Erbittert wird im Cafe über die Lösung des Zypernkonflikts diskutiert. Die alten Gegensätze, ob religiöser oder politischer Art, können jederzeit wieder ausbrechen. Da heißt es diplomatisch zu sein und nicht anzuecken. Hasan verkauft auch Klamotten mit einem Künstlerpaar auf dem Portobello Market. Er verliebt sich in eine Modedesignstudentin, führt seine Mutter und seine Cousine zu den touristischen Highlights Londons und vergleicht, was er erlebt, mit Berlin und Istanbul. Und zweifellos – in London ist alles eine Spur schärfer und tougher.
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Dudman, Martha Tod: Schwarze Oliven. Roman. Wien [u.a.]: Donauland [u.a.] 2008. 217 S. |
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Neun Monate nach der Trennung von ihrem Ex-Freund David sieht die 52-jährige Virginia diesen vor dem Olivenregal in einem Supermarkt wieder. Wie soll sie ihrem langjährigen Partner begegnen, mit dem sie zwölf Jahre zusammen war? Virginia ist für dieses plötzliche Treffen noch nicht bereit. Warum hat David die Beziehung nach so vielen Jahren beendet, wohin ist ihre Liebe verschwunden? Einem Impuls folgend und von aufgestauten Gefühlen regelrecht überschwemmt, flieht Virginia hinaus auf den Parkplatz. Sie versteckt sich in Davids Wagen und fährt von ihm unentdeckt, vergraben unter seinen Pullovern und wie betäubt von seinem Geruch, mit ihm bis zu seinem Haus. Heimlich stöbert sie in Davids Haus herum und lässt ihre 12-jährige Beziehung Revue passieren. Beide waren schon einmal verheiratet. Als sie noch ein Paar waren, war Virginia stets die Stärkere und Unabhängigere. Trotzdem fällt sie in ein tiefes Loch, als David sich von ihr trennt und zugibt, eine Geliebte zu haben. Erst als sie David am Ende ihres heimlichen Besuchs schlafend im Sessel findet, kann Virginia mit der Beziehung abschließen. |
Grill, Evelyn: Das römische Licht. Roman. St. Pölten [u.a.]: Residenz-Verl. 2008. 236 S. |
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Der Autorin ist mit dem psychologisch einfühlsamen Künstlerroman, in dem auch familiäre Konflikte eine zentrale Rolle spielen, ein sprachlich prägnanter Roman gelungen, in dem sie nebenbei sehr gelungen die Stimmung Roms und deren Kunstplätze beschreibt.
Xenia ist Malerin. Sie erhält ein Kunststipendium und wird nach Rom eingeladen. In Rom sieht sie ihre Chance gekommen, als Künstlerin aus dem Schatten zu treten und Dank der Begegnung mit dem „römischen Licht“ den Durchbruch zu schaffen. Doch kaum ist sie in Rom angekommen, erreicht sie ein Anruf ihrer Schwester. Ihre Mutter, eine gefeierte Schriftstellerin, ist bei einer Lesung zusammengebrochen und liegt im Koma. Die Mutter, der ihre Geltung immer wichtiger war als die Familie, ihre Kunst wichtiger als die Kinder: Ihretwegen soll Xenia zurückkehren, auf die Chance verzichten, sich selbst Geltung zu verschaffen – nicht zuletzt gegenüber der Mutter? Xenia ist zur Auseinandersetzung mit ihrer Kindheit gezwungen, dem Egoismus der Mutter und auch dem eigenen als Künstlerin und Tochter. Als es der Mutter immer schlechter geht und entschieden werden soll, ob die Geräte, an die sie angeschlossen ist, abgeschaltet werden sollen, entschließt sich Xenia zur Heimreise.
Der Roman zeigt auch die Gefühle der beiden Schwestern auf, deren Abschied von einer Mutter, die sich ihren Töchtern und deren Forderungen bis zu ihrem Tod entzieht. |
Musso, Guillaume: Weil ich dich liebe. Roman. Berlin: Kiepenheuer 2009. 283 S. |
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Der französische Erfolgsautor erzählt in seinem neuen Roman von drei Lebens- und Schicksalswegen, die sich auf mysteriöse Weise in einem alles entscheidenden Augenblick kreuzen.
Die kleine Layla verschwindet in einer Shopping Mall in Los Angeles. Nach wochenlangen Suchaktionen gibt die Polizei auf – Layla bleibt unauffindbar. Ihre Eltern können den Schmerz über das verlorene Kind nicht verwinden. Mark, der Vater, ist ein gebrochener Mann. Der ehemalige Psychologe fristet sein Leben als Obdachloser. Fünf Jahre später wird der Psychologe Connor McCoy von der 15-jährigen Evie überfallen. Connor, ein Freund von Mark, verspricht der verzweifelten Evie, ihr zu helfen. Noch am selben Abend erhält er einen anonymen Anruf: Eine Unbekannte behauptet, sie habe jemanden umgebracht. Die berühmt-berüchtigte Milliardärstochter Alyson Harrison quälen entsetzliche Schuldgefühle: Vor fünf Jahren hat sie ein Kind überfahren, dessen Tod nie offiziell gemeldet wurde. Mit einer Hypnosetherapie versucht Connor seinem Freund Mark, Evie und Alyson zu helfen... |
Agus, Milena: Die Flügel meines Vaters. Roman. Hamburg: Hoffmann und Campe 2008. 157 S. |
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Mit Gefühl, Leichtigkeit und Sanftheit erzählter Roman, der auf der Insel Sardinien spielt, und in malerischen Szenen schillernde Figuren aufweist.
Die Ich-Erzählerin berichtet von ihrer nicht eben vom Glück verfolgten Familie auf Sardinien und von ihren Träumen, wobei sie sich oft den Schutz ihres verschwundenen Vaters herbeiträumt. Besonders aber erzählt sie von ihrer Nachbarin, der „Madame“. Diese ist Hotelbesitzerin auf einem paradiesischen Stück Land. Die Bewohner des kleinen Fleckens an der sardischen Küste wundern sich, dass „Madame“ mit ihrem kleinen Hotel und dem Obst- und Gemüseanbau lieber arm bleibt, obwohl ihr die Bauherren der Touristendörfer lukrative Angebote für ihr traumhaftes Grundstück am Meer machen. Doch „Madame“ will nicht verkaufen, sie ist mit ihrem bescheidenen Leben in der Macchia zufrieden und versucht ihren Hotelgästen mit etwas Magie das Leben zu verschönern. Sie hat Liebhaber, die sie schlecht behandeln, und lässt sich sogar noch erniedrigen. Das Glück der anderen liegt ihr mehr am Herzen als das eigene. Sie hofft immer noch sehnsüchtig auf die große Liebe. Doch auf „Madame“ wartet irgendwo das große Glück – davon ist ihre junge Freundin und Ich-Erzählerin überzeugt. |
Stangerup, Helle: Der Brautmaler. Roman. München: Droemer 2008. 396 S. : Kt. |
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Die dänische Autorin und Anwältin hat einen mitreißenden historischen Roman um den Maler Hans Holbein den Jüngeren geschrieben. Sie beschreibt die Kunst des Porträtmalens und verwebt die Lebensgeschichte Holbeins mit der dramatischen Zeit im 16. Jahrhundert, in der England von Verschwörungen, Machtkämpfen und dem Glaubenskonflikt zwischen Katholiken und Protestanten geprägt war.
Im Jahr 1537 beauftragt der englische König Heinrich VIII. den berühmten Maler Hans Holbein den Jüngeren (geb. in Augsburg 1497, gest. in London 1543), mehrere europäische Prinzessinnen zu porträtieren. Die Bilder sollen Heinrich VIII. nach dem Tod von Jane Seymour bei der Wahl einer neuen Gemahlin helfen. Ohne recht zu wissen, wie ihm geschieht, wird Hans Holbein zum Spielball der Mächtigen. Auf Druck von Schatzkanzler Thomas Cromwell soll er manche Porträts schönen. Cromwell interessiert vor allem, welche strategische Vorteile die neue Gemahlin Heinrichs VIII. für England bringt. Beim Malen der Anna von Kleve gerät Hans Holbein in Gewissensnot. Und dann ist da noch seine heimliche Liebe Meg Roper, die Tochter des hingerichteten Staatsmannes und Humanisten Thomas Morus. Nur knapp hat Holbein ein Attentat auf sie verhindern können. |
Lennox, Judith: Das Haus in den Wolken. Roman. München [u.a.]: Piper 2008. 588 S. |

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Gefühlvoller Familien- und Gesellschaftsroman, der kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs spielt.
Bei einer Autopanne an der Küste Devons begegnet der Frauenschwarm und einzige Sohn eines irischen Gutsbesitzers, Richard Finborough, der jungen Isabel Zeale, einer Frau von kühler Schönheit und aus kleinen Verhältnissen. Richard verliebt sich in Isabel, die als Haushälterin bei dem kürzlich verstorbenen Mr. Hawkins diente und in dessen Haus lebt. Als sie ihn zurückweist, ist Richard erstaunt. In dem kleinen Ort ist Isabel nicht beliebt, es wird über sie geklatscht. Richard fragt Isabel trotzdem, ob sie ihn heiraten will. Wieder wird er zurückgewiesen. Diese Liebe, die chancenlos scheint, mündet trotz der Standesunterschiede in eine Ehe. Isabel und Richard bekommen drei Kinder und nehmen ein viertes bei sich auf. Isabel verpasst den richtigen Zeitpunkt, um Richard ihre Vergangenheit anzuvertrauen. Und das ist nicht das einzige Geheimnis, das Isabel und diejenigen, die sie am meisten liebt, eines Tages einholt und zum Prüfstein ihrer Ehe wird. |
Fatah, Sherko: Das dunkle Schiff. Roman. Salzburg [u.a.]: Jung und Jung 2008. 440 S.
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Mehrere Kriege überziehen den Irak, auf Frieden hofft keiner mehr. Ein falscher Satz, eine Unachtsamkeit, eine Denunziation, das kann zum Verhängnis werden. Während der USA-Invasion im Irak in dessen Grenzland zum Iran und der Türkei kommt der junge Kerim einem Gefangenentransport zu nahe. Er wird entdeckt, Kerim gibt eine falsche Adresse an, da das Leben seines Vaters auf dem Spiel steht. Dadurch verschwindet ein Freund der Familie in den Verliesen des Regimes. Kerim gerät unter islamische Gotteskrieger. Die leidvollen Erinnerungen, der Drill in den Camps und die Beteiligung an mörderischen Attentaten führen zur Flucht Kerims als Boat-People nach Deutschland zu seinem Onkel. Er findet seine erste Liebe und sucht um Asyl an. Doch er kann die Vergangenheit nicht abschütteln. Kerim gerät wieder in Kreise von Fanatikern.
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Jugendbücher
Gaiman, Neil: Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard. Würzburg, Arena Verlag, 1. Aufl. 2010. 115 S. : Ill. Aus dem Engl. übers. von Andreas Steinhöfel (Odd and the frost giants). |

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Der kleine Odd hat zwar schwere Schicksalsschläge hinter sich, sein Lächeln verliert er jedoch nicht. Das hilft ihm auch, als er sich aufmacht, den Grund für den zu langen, harten Winter zu finden.
Er trifft auf einen Adler, einen Bären und einen Fuchs, die sich als die Götter Odin, Thor und Loki entpuppen. Sie wurden vom Frostriesen vertrieben, der Asgard besetzt und die ganze Welt vereist hat. Zu viert machen sie sich auf die beschwerliche Reise...
Neil Gaiman, der für seine fantastischen Geschichten und Comic-Szenarios immer wieder gekonnt aus Mythologien schöpft, bedient sich des alten Prinzips der Begegnung von Menschen und Göttern, allerdings erweist sich hier der kleine, tapfere Midgard-Bewohner als Retter der Asenwelt.
Unterhaltsamer und origineller Fantasy-Roman für Kinder ab 10 J.
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Cohn, Rachel; Levithan, David: Dash & Lilys Winterwunder. München: cbt, 1. Aufl. 2011. 318 S. Aus dem Amerikan. Engl. übers. (Dash & Lily's Book of Dares) |

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Zunächst findet Dash 3 Tage vor Weihnachten in seiner Lieblingsbuchhandlung - dem legendären Strand Book Store mit 18 Meilen Büchern am Broadway - ein rotes Notizbuch mit Anweisungen. Mit ihm beginnt eine Schnitzeljagd durch das winterliche New York. Die naive, noch kindlich wirkende Lily und der abgeklärte Dash, beide 16 Jahre alt, schreiben sich gegenseitig, stellen sich Rätsel und Aufgaben und deponieren das Buch an immer neuen Orten, ohne sich je zu sehen. Ein Weihnachtshasser und ein Mädchen, für das die Tage um das Fest die schönste Zeit des Jahres ist, kommen sich langsam näher. Das liest sich amüsant und spannend, romantisch und philosophisch. Die Begegnung von Dash und Lily ist die dritte Manhattan Lovestory der befreundeten Autoren.
Weihnachtliche Liebesgeschichte ab 13 J. |
Bansch, Helga: Hexlein. Wien: Jungbrunnen, 1. Aufl. 2011, [27] S. : zahlr. Ill. |

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Alle 7 Jahre wählen die Hexen ein Kind aus, das sich für die schwierige Ausbildung zur Hexe eignet, und bringen es nachts nach Hexomanien. Dort muss es sich beim Verkosten von ungewohnten Speisen wie Schlangeneiomelett oder saurer Ziegenmilch bewähren. Doch auch das Hexentraining selbst, das Erlernen der Katzensprache, das Zaubern mit dem Zauberstab, das Kochenlernen auf Hexenart oder gar das Reiten auf dem Hexenbesen sind schwer. Wenn die zukünftige Hexe aber die Abschlussprüfung bestanden hat, wird zünftig gefeiert und das Kind zurück nach Hause gebracht. Dort verspürt es eine wundersame Verwandlung!
Mit ausdrucksstarken Illustrationen, ungewöhnlichen Perspektiven und leicht verständlichem, teils gereimtem Text gelingt es der preisgekrönten Autorin und Illustratorin sensibel die Gefühlswelt des Kindes und die Handlung zu vermitteln.
Ein Mutmachbuch für Kinder ab 4 J. |
Erntefest und Kartoffelfeuer : mit Kindern den Herbst erleben / Annemarie Stollenwerk ; Regina Bestle-KörferRegina. Mit Bildern von Hans-Günther Döring . - Düsseldorf : Sauerländer , 2010. - 47 S. : überw. Ill., Noten |

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Die Erntezeit vom Spätsommer im August bis zum Erntedankfest im Oktober ist Thema dieses Jahreszeitenbuches. Die Geschichten, Rätsel, Lieder (mit Noten) und Gedichte führen stimmungsvoll durch die Herbstzeit. Dazu kommen Bastel- und Beschäftigungsvorschläge und zahlreiche Sachinformationen zu Landwirtschaft und Brauchtum. Die Farbzeichnungen des Illustrators sind fröhlich und stimmungsvoll.
Eine bunte Mischung aus Geschichten, Liedern, Reimen, Informationen und Bastelvorschlägen rund um den Herbst, die für Kinder ab 5 Jahren begreifbar sein wird. |
Der Wald : fantastisches Ökosystem / Ill. von Maren Briswalter. [Text: Fachredaktion J & S] Berlin: Verlagshaus Jacoby & Stuart, 2010. 32 S. : überw. Ill. , Kt. + Riesenposter (Leporello) |

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2011 ist das Jahr des Waldes – hier wird das Ökösystem „Mitteleuropäischer Wald“ anschaulich dargestellt – als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Holzlieferant und Erholungsraum.
Erdgeschichtliche Entwicklung, Pflanzen und Tiere, Nutzung, Gefährdung, Schutz, Bedeutung für den Menschen und für das Klima werden beschrieben. Wälder anderer Regionen werden kurz gestreift, z. B. Regenwälder. Der Text ist eher anspruchsvoll und sachlich, illustriert ist das Buch mit tollen Fotos und dem beiliegenden Riesenleporello.
Ein schön gestaltetes Sachbuch für naturinteressierte Kinder ab 9 J.
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Bär, Hans: Die kleine Meeresforscherin. Ill. von Michael Fleischmann. Wien: Ueberreuter 2009. 47 S. : zahlr. Ill. (Lese-Biene: Lesestufe 3) |

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Carlas Vater ist Meeresforscher und sie darf ihn zum ersten Mal auf einer richtigen Forscherreise auf einem großen Schiff begleiten! Sie lernt verschiedene Fischarten und andere Meeresbewohner kennen, erfährt wie Wellen entstehen und welche Ozeane es gibt. Carla kann sich im Modellversuch anschauen, wie ein Tsunami entsteht und erfährt, wie tief der Ozean sein kann.
Die Geschichte gliedert sich in 5 kurze Kapitel mit je 2 kleinen Rätselfragen am Ende. Der Großdruck-Text wird begleitet von freundlichen Illustrationen und vermittelt in einer sympathischen Erzählung viele Informationen zum Thema Meer und Ozean. Auch Probleme wie Umweltverschmutzung und Überfischung werden kindgerecht angesprochen.
Ab 7 J. |
Wanda Walfisch: dick und rund / Davide Calì und Sonja Bougaeva. - 1. Aufl. - Zürich: Atlantis, 2010. - [27] S.: überw. Ill. Aus dem Franz. Übers. |

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Wanda stapft sehr missmutig in die Schwimmhalle. Die anderen Kinder warten schon auf sie. Wenn sie vom Startblock mit einem gewaltigem Platsch ins Wasser springt, verspotten die anderen Kinder sie. Wandas Lehrer findet, dass sie ausgezeichnet schwimmt. Doch Wanda findet sich zu dick. "Wir sind, was wir denken", meint der Schwimmlehrer "Wenn du leicht sein willst, denk Feder." Unter der Dusche träumt Wanda sich in eine üppige Dschungel-Landschaft mit rauschendem Wasserfall. Der Trick des Schwimmlehrers klappt auch außerhalb der Schwimmhalle. Wenn Wanda Angst vor Erwachsenen hat, denkt sie sich ganz einfach groß. Wanda überwindet sich und springt sogar im Sportunterricht beim Hochsprung über die Latte. Sie ist ein ganz anderer Mensch geworden - mit einem großen, noch leicht schüchtern lachenden Mund. In der nächsten Schwimmstunde versetzt Wanda sich in eine Unterwasserlandschaft mit Hai und Seeschlange. Wanda ist immer noch dick, doch sie krault souverän durch die Wogen. Als Wanda mit einem Superplatsch vom Sprungturm ins Becken taucht, freut sich ihr Lehrer ganz besonders.
Ein Mutmach-Buch für alle, die, ob zu dick oder zu dünn, zu groß oder zu klein, die Welt mit anderen Augen sehen können und zeigt, welche Wirkung Spott haben kann.
Ab 5 Jahren.
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Tiere im Wald : die schönsten Bilder junger Tiere / [Text: Colette Barbé-Julien] . - 1. Aufl. - Ravensburg : Ravensburger Buchverlag, 2011. - 70 S. : überw. Ill. Aus dem Franz. übers. |

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Wie heimische Tierkinder im Wald aufwachsen: Buntspecht, Eichelhäher, Sperber, Waldkauz, Kuckuck, Ameise, Schnecke, Feuersalamander, Eichhörnchen, Dachs, Wildkatze, Luchs, Wolfswelpe, Frischling und Hirschkalb.
Ein „Wer bin ich?“-Kasten mit Angaben zu Klasse, Merkmalen, wissenschaftlichem Namen, Nahrung, Größe und Gewicht ist jedem Tier-Kapitel vorangestellt. Die stimmungsvollen Nahaufnahmen renommierter Tierfotografen ermöglichen außergewöhnliche Einblicke in die Kinderstuben von Jungtieren. Mit Tierquiz!
Für naturinteressierte Kinder ab 6 J. |
Die Brücke: / Heinz Janisch ; Helga Bansch [Ill.]. Wien: Jungbrunnen, 1. Aufl. 2010.
[27] S. : überw. Ill. |
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Über den breiten Fluss gelangt man nur über eine schmale, wacklige Hängebrücke. In der Mitte treffen sich ein gewaltiger Bär und ein stattlicher Riese. Keiner gedenkt nachzugeben und umzukehren, damit der andere vorbei kann. Doch dann suchen sie gemeinsam nach Möglichkeiten, den Konflikt zu lösen
Kurze Sätze begleiten die eindrucksvollen, perspektivisch ungewöhnlichen Illustrationen in bedeckten Farben und Collagetechnik.
Parabelhaftes Bilderbuch über Zusammenarbeit, ab 4 J.
Österr. Kinder- und Jugendbuchpreis 2011 - Kollektion |
Walter wandert / Chantal Schreiber ; Tina Holland [Ill.] - Stuttgart: Thienemann, 2009. - 59 S. : überw. Ill. (Thienemanns Quatschgeschichten) |
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In 12 witzig und farbenfroh illustrierten Bildergeschichten wandert die Wanderratte Walter hierhin und dorthin, z.B. auf einem superschnellen Wanderratten-Wiesenschlitten oder mit einem bequemen Wanderratten-Transport-Taxi. Auf seiner Reise begegnet er verschiedenen Tieren, findet ein Haus mit einem Wanderratten-Abenteuerspielplatz und beim Blick in den Spiegel trifft er noch eine (ausgesprochen attraktive) Wanderratte.
Rattenscharfes Lesevergnügen für alle VorleserInnen und Leseanfänger ab 6 J. |
Boie, Kirsten: Geheimnis im Möwenweg. Hamburg: Oetinger 2010. 160 S. : zahlr. Ill. + 2 CDs gesprochen von Jenny Mierau (Jumbo/Neue Medien). |
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Tara hat eine süße Valentins-Karte von einem verliebten Jungen bekommen. Mit ihren Freundinnen will Tara den geheimnisvollen Schreiber finden.
Nicht nur beim Schlittschuhlaufen haben die Mädchen jede Menge Spaß sondern auch beim Fasching erleben sie eine tolle Überraschung.
Hörbuch und Erzählung aus der Sicht der neunjährigen Protagonistin. Was Tara erlebt und denkt, erleben wohl viele andere Mädchen und werden sich darin wiederfinden.
Ab 8 J. |
Treppe Fenster Klo: die ungewöhnlichsten Häuser der Welt / Aleksandra Machowiak ; Daniel Mizielinski. - 3. Aufl. - Frankfurt am Main : Moritz , 2010. - 155 S. : überw. Ill., Kt. Aus dem Poln. übers. |
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Die beiden 1982 geborenen Grafikdesigner wollen zeigen, wie wunderbar die Welt der Architektur ist und präsentieren die erstaunlichsten Wohnräume in aller Welt: 35 Häuser, gebaut von 1963 bis 2007, witzig und bunt illustriert und mit kurzen Text-Infos über die verwendeten Baumaterialien, Energieversorgung, Baujahr, Ausstattung und Standort. Vom Seifenblasenhaus in Frankreich, dem Rohrhaus in Österreich bis zum umweltfreundlichen Haselnusshaus auf Vancouver Island – alles Realisierungen tollkühner Ideen.
Zutaten für's Hausrezept: 1 oder mehrere berühmte Architekten, 1 freier Bauplatz, eine handvoll frischer Ideen, 2 – 4 Haufen Geld.
Preisgekröntes Sach-Bilder-Buch ab 9 J. |
Erzähl mir die Weihnachtsgeschichte / nacherzählt von Hannelore Dierks. Mit Bildern von Renate Seelig. - Ravensburger Buchverl., 2010. - 16 Bl. : überw. Ill. (Meine erste Kinderbibliothek) |
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Die traditionelle Weihnachtsgeschichte zum Vorlesen für die Kleinsten, anschaulich illustriert: Der Alltag von Maria und Josef in Nazareth, die beschwerliche Reise nach Bethlehem, die Geburt Jesu und die Ereignisse danach werden in kurzen Sätzen nacherzählt. Die einzelnen Szenen sind sehr lebendig und mit viel Liebe zum Detail in kräftigen Farben gemalt.
Dicke-Pappe-Bilderbuch ab 2 J. |
Nöstlinger, Christine: Die Sache mit dem Gruselwusel. Mit Bildern von Franziska Biermann. St. Pölten: Residenz Verl., 2009. [29] Bl. : zahlr. Ill. + Gruselstickerbogen (Nilpferd in Residenz) |
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Gewitter und Dunkelheit findet Joschi zum Fürchten. Als ihn seine kleine Schwester Mizzi deswegen auslacht, will Joschi das ändern: ein grausiges Gespenst muss her - ein Gruselwusel! Er bastelt ein Lumpengespenst aus Mamas alter Nackenrolle, einem weißen Handtuch und einer Tüllgardine (Anleitung im Buch!). Als er sich beim Ankleben der Wollhaare ärgert, rutscht Joschi seine Lieblingsfluch „Gruselfurzwuselpups“ heraus. Augenblicklich wird das Lumpengespenst lebendig und beginnt im Haus herumzuspuken. Zum Glück weiß Mizzi sofort, was zu tun ist...
Eine schaurig-lustige Geschwister- und Familiengeschichte ab 8 J. |
Komm mit, wir entdecken den Herbst. / Bianka Minte-König. Ill. von Hans-Günther Döring. Neu bearb. von Gwyneth Minte. Stuttgart : Thienemann. - überarb. Neuausg. 2009. - [28] S. : überw. Ill. |
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Julia und Lukas erleben den Herbst. Sie beobachten die Zugvögel, helfen im Garten und bei der Weinlese, schauen den Bauern bei der Rüben- und Kartoffelernte zu, basteln mit bunten Blättern und Kastanien, sammeln Pilze, beobachten den herbstlichen Sternenhimmel, lassen Drachen steigen, erleben das Erntedankfest und einen Laternenumzug. Auch vom Almabtrieb und vom wechselhaften Herbstwetter wird erzählt.
Viele jahreszeitliche Bastel- und Spielideen laden Kinder ab 5 Jahren zum vergnüglichen Mitmachen ein.
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Turini, Peter: Was macht man, wenn.... Ratschläge für den kleinen Mann.
Bilder von Verena Ballhaus. Wien [ u.a. ]: Betz, 2009. 24 S. |
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Der Dramatiker Peter Turini nimmt sich diesmal der Kinder und ihrer Nöte an: Was soll man tun, wenn einem ein Stärkerer auflauert? Oder wenn man nicht mitspielen darf? Was sagen, wenn die Nachbarstochter über den Zaun schaut und dich anlacht? Was machen, wenn ein Löwe die Straße überquert und auf dich zukommt? Oder wenn man beim Freund eingeladen ist und das Essen grauslich schmeckt? Und was tust du, wenn ein Erwachsener gemein zu dir ist?
Auf diese und viele andere nicht immer alltägliche Fragen gibt Turini herrlich unkonventionelle und amüsante Antworten. Farbenfrohe und originelle Bilder ergänzen den Text. Ein Lesespaß für Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern!
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kinder-und Jugendbuchpreis 2010
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Mach was im Sommer: 222 Experimente, Spiele und Bastelideen. [Red.: Anita van Saan. Text Spiele: Tom Dahlke. Ill.: Dorothea Tust und Marc Margielsky] Kempen: moses 2009, 144 S. : zahlr. Ill. |
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Spannende Experimente, Bastelideen und lustige Spiele für drinnen und draußen, die nicht nur auf den Sommer beschränkt sind. Mit leicht verständlichen Anleitungen (im Anhang kleines Material-ABC für Eltern und ErzieherInnen). Viele Ideen für selbstgemachte Geschenke und Dekoration mit Blumen und Kräutern sowie Rezepte ergänzen dieses vielseitige Kinderbeschäftigungsbuch, z.B. Kräuteröl/-essig,-salz, Stempel, Rosenschachtel, Duftkissen, Vasen, Rahmen, Schmuck... Auch für Kindergeburtstage!
Für kleine Tüftler und Entdecker ab 6 J. (mit Erwachsenenhilfe)
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Schmid, Thomas: Die Wilden Küken. Mit Ill. von Edda Skibbe. - Hamburg : Dressler, 2010. - 233 S. : Ill. |
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Die Wilden Hühner von Cornelia Funke sind erwachsen geworden und die Wilden Küken wollen ihre Nachfolger werden. Zunächst müssen die drei aus sehr unterschiedlichen Elternhäusern stammenden Mädchen Lilli, Verena und Bob eine echte Bande werden; noch haben sie kein Bandenquartier, keine Geheimnisse, keine Abenteuer und keine Gegenspieler. Was kann man da machen? In ihren Mitschülern Ole, Little und Mitch findet sich bald eine passende Jungenbande, die "Grottenolme". Die selbst gezogenen Küken werden ihre Talismane und ein altes Hausboot das Bandenquartier. Ihr erstes Abenteuer wird die Rettung des Hundes Sneaker und seine Aufnahme als Bandenmitglied... Ein Muss für alle Bandenmädchen und Wilde-Hühner-Fans!
Ab 10 J.
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Jim Knopf und der Halbdrache Nepomuk / nach Motiven von Michael Ende erzählt von Beate Dölling. Mit Bildern von Mathias Weber nach Orig. von F. J. Tripp. - Stuttgart u.a. : Thienemann, 2009. - [28] S. : überw. Ill. |
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Jim und sein Freund Lukas, der Lokomotivführer werden beim Picknicken vom traurigen Halbdrachen Nepomuk besucht, der verschiedene Probleme hat: sein Vulkan ist ausgegangen, Feuer spucken kann er sowieso nicht und als Nachkomme von einem Drachen und einem Nilpferd sieht er auch noch eigenartig aus.
Selbstverständlich wollen ihm Jim und Lukas helfen. Die beiden steigen in den Vulkan, nehmen eine kräftige Rachenreinigung vor und machen so aus dem traurigen Halbdrachen wieder ein fröhliches Wesen.
Fantastisches Bilderbuch ab 4 Jahren, das zum (Vor)Lesen des Klassikers von Michael Ende anregt.
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Geheime Welt der Raupen. Monika Lange ; Ingo Arndt. - Düsseldorf: Sauerländer, 2008. [27] S. : überw. graph. Darst. |
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Hauptsächlich erzählen die kurzen, gut geschriebenen Textabschnitte von den vielfältigen Tricks, mit denen sich Raupen vor Fressfeinden schützen: Sie tarnen sich als Schlangen, Blätter und Äste oder tragen zur Abschreckung wilde Fransenfrisuren... und manche tun nicht nur gefährlich, sie sind es auch. Sie haben Stacheln, Haare und Hörner, durch die giftige Sekrete abgesondert werden. Auf vielen Nahaufnahmen sieht der Betrachter Raupen einheimischer und fremdländischer Schmetterlinge und Falter. Auch über Nahrung, Körperbau und die letztendliche Metamorphose berichtet dieses faszinierende Kindersachbuch mit Fotos von GEO-Fotograf Ingo Arndt.
Nom. f. d. Dt. Jugendliteraturpreis 2009
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Schümann, Bettina: 13 Künstlerinnen, die du kennen solltest. München [u.a.]: Prestel 2009. 46 S. : überw. Ill. ( Kunst für Kids) |
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Mut, Eigensinn und außergewöhnliches Talent brauchten viele Künstlerinnen, um aus dem Schatten ihrer männlichen Kollegen herauszutreten und mit ihrer Kunst ernst genommen zu werden. 13 zum Teil abenteuerliche Lebensgeschichten solchen Frauen und ihre Kunstwerke werden in diesem Buch vorgestellt. Maria Sybilla Merian und ihre zarten Blumen-und Tierbilder, die farbenprächtigen Skulpturen Niki de Saint Phalles, die wundervollen Porträts Sofonisba Anguzissolas stehen neben Paula Modersohn-Beckers und Gabriele Münters Bildern. Aber auch Frieda Kahlo, Meret Oppenheim, Cindy Sherman und Bridget Riley werden vorgestellt.
Rätselfragen, Tipps zum Weiterlesen, Hinweise auf Literatur und Museen und Begriffserklärungen stellen informatiove Ergänzungen dar.
Ein tolles Buch mit vielen Bildern für Kinder ab 10 Jahren – und deren Eltern!
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Mach was im Frühling - 222 Experimente, Spiele und Bastelideen. Kempen: Moses-Verlag 2009. 144 S.: zahlr. Ill. |
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Ein vielseitiges Beschäftigungsbuch für drinnen und draußen, für Kinder, Eltern und Kindergarten. Basteleien und Experimente sind mit einfachen, haushaltsüblichen Materialien herzustellen und werden genau erklärt. Der Schwerpunkt liegt auf Pflanzen und Wachstum, beschränkt sich aber nicht nur auf den Frühling.
EXPERIMENTE: Erbsenhüpfen, Sonnenwärme-Werkstatt, Eier-Röntgen-Apparat, Wettrennen der Keimlinge... SPIELE: Frühlingsmemory, Gute-Laune-Zauberei, Seifenblasen-Weitlauf, Wörterdomino, Sammelspaziergang.... BASTELIDEEN: Mini-Kressebeet, Gärtchen im Glas, Frühlingstöpfe, Blumenkalener, Osterbasteleien u.v.m.
Für Kinder ab 6 Jahren
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Rubin, Ken: Vulkane und Erdbeben. Hamburg: Oetinger 2008. 64 S.: zahlr. Ill. u. Fotos. Aus dem Engl. übers. |
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Feuer speiende Vulkane, gewaltige Erdbeben und sprudelnde Geysire – das Innere der Erde ist voller Geheimnisse. Eindrucksvolle Fotos, 3-D-Illustrationen und fundierte und aktuelle Texte zeigen anschaulich, wie Vulkane und Erdbeben entstehen und wie solche Naturkatastrophen vermieden werden könnten. Der Autor - Vulkanologe und Geochemiker an der Universtiät von Hawaii – erzählt aus seinem Arbeitsleben und dem der Seismologen und berichtet von Tsunamis, Katastrophenschutz und Aufräumungsarbeiten nach Naturkatastrophen.
Ab 9 Jahren
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Sokolowski, Ilka: Jetzt ist der Winter endlich da! Ein Jahreszeiten-Erlebnisbuch. Mit Bildern von Silvio Neuendorf. Düsseldorf: Sauerländer 2008. 46 S. : zahlr. Ill., Notenbeisp |
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Gegliedert nach den drei Wintermonaten und den darin enthaltenen Festen enthält das Jahreszeiten-Erlebnisbuch vielseitige Beschäftigungsvorschläge für Kinder ab dem Vorschul- bis zum Grundschulalter.
Mit vielen Ideen zu Festen und winterlichen Ereignissen, Bräuchen und Naturbeobachtungen: kurze Geschichten und Gedichte, Rezepte, Lieder (mit Noten und Gitarrengriffen), Spiele für drinnen und draußen, Bastelvorschläge mit Informationen zu Traditionen oder auch Veränderungen in der Natur (Tiere im Winter).
Erstes Sachwissen vom Advent bis zum Jahreswechsel und Fasching – ein spannendes Winterbuch für Kinder ab 5 J.
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Lind, Mecka ; Rudebjer, Lars: Die Hühnerweihnacht. Hamburg: Ellermann 2008. [32] S. : überw. Ill. Aus dem Schwed. übers. |
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Hahn Tocke genießt mit seiner Hühnerschar den ersten Winter mit all seinen Freuden. Neben den Vergnügungen im Schnee bereiten sich alle auf Weihnachten vor. Zusammen mit Bauer Kalle wandern sie in den Winterwald, um einen Weihnachtsbaum zu fällen, als plötzlich ein Feuerwerk losgeht...
Bunt-fröhliche Illustrationen voller Details laden Kinder ab 4 J. zum Entdecken und Lachen ein. |
Wieslander, Jujja ; Bilder von Sven Nordqvist: Mama Muh feiert Weihnachten. Hamburg: Oetinger Verl. 2009. [27] S. : überw. Ill. Aus dem Schwed. übers. |
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Morgen ist Heiligabend und Krähe hat für sich selbst noch kein einziges Weihnachtsgeschenk, es kümmert sich ja niemand um Krähen! Wie überwältigt ist sie aber, als ihr Mama Muh ein ganz wunderbares Geschenk macht...
Ein warmherziges Bilderbuch vom Schenken und Beschenktwerden ab 4 J.
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Geschichten für den Winterabend. Nacherzählt von Caitlin Matthews. Mit Ill. von Helen Cann. München: Pattloch 2008. 94 S. : zahlr. Ill. Aus dem Engl. übers. |
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Mythische Geschichten, Märchen und Legenden, die der keltischen Tradition in Schottland entstammen sowie aus Russland, Tschechien, Kanada und Österreich. Sie sind chronologisch bestimmten Winterereignissen zugeordnet und handeln von Halloween, dem ersten Schnee, dem Heiligen Abend, von Neujahr bis zum Frühlingsanfang. Trotz der vorchristlichen Ausrichtung der 8 Geschichten sind sie überwiegend von einer tiefen Religiosität und dem Glauben an Transzendenz geprägt, was dem kindlichen Weltbild entspricht. Mit farbenfrohen Illustrationen in naivem folkloristischen Stil ist ein ansprechendes Vorlesebuch ab 6 J. entstanden.
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Woher kommt das Samenkorn? Übers Pflanzenwachstum / Text: Yoon-Gyeong Kim. Bilder: Min-Ju Choi. - Frankfurt am Main : Fischer Taschenbuch-Verl., 2008. - (Kleine Entdecker - Sachbilderbücher fürs erste Wissen) Aus dem Korean. übers. |
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Aus jedem Samenkorn kann eine Pflanze entstehen, die wächst und blüht, Früchte trägt und wieder neue Samen bildet. Dieser faszinierender Prozess, den die Natur unermüdlich wiederholt, ist Thema des neuen Bandes der koreanischen Sachbilderbuch-Reihe. Schritt für Schritt werden die einzelnen Stadien im Wachstum der Pflanzen vorgestellt, begleitet von anschaulichen, sich auf das Wesentliche konzentrierenden Illustrationen in warmen Erdfarben.
Mit einem abschließenden „wissenschaftlichen“ Nachwort für Erwachsene, empfohlen für naturinteressierte Kinder ab 5 J. |
Wunderbare Welt der Pflanzen - der Kürbis. [Mit Spiel-Elementen und Klappen!] / Text von Jinny Johnson. Ill. von Simon Mendez. - Düsseldorf: Sauerländer, 2008. - 24 S. : überw. Ill. Aus dem Engl. übers.
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Kinder erfahren viel Interessantes über den Kletterkünstler Kürbis, wer unter die Klappen schaut oder mit der Biene am Faden spielt, kann das Wachstum der rekordverdächtigen Frucht beobachten. Kindgerechte Sachtexte liefern erstes Wissen, z. B. wird erklärt, dass die langen Stängel bis zu 9 Meter lang werden können und der größte Kürbis aller Zeiten 515 kg wog. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den sehr gelungenen Illustrationen, die Spiel-Elemente und Klappen machen neugierig!
Ab 5 J. |
Böhmer, Wolfgang: Hesmats Flucht - eine wahre Geschichte aus Afghanistan. München: cbt, 2008. 284 S. |
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Der 11-jährige Hesmat flieht nach dem Tod seiner Eltern aus dem von den Taliban regierten Afghanistan. Allein, voller Angst und Verzweiflung, aber auch voller Hoffnung auf ein besseres Leben, macht er seinen Weg über den Hindukusch bis nach Moskau und dann weiter in den Westen bis nach Österreich. Die wahre Geschichte seiner Flucht, auf der er Unvorstellbares erlebt, um sein Leben fürchten muss, geschlagen, betrogen und eingesperrt wird, nimmt ein unerwartetes Ende.
Hesmats Schicksal, die Machtübernahme der Taliban mit all ihren Auswirkungen auf seine Familie und die Geschichte eines geschundenen Landes, erschütternd und ganz und gar lesenswert.
Jugendroman ab 14 J., auch f. Erw. |
Biermann, Franziska: Der faule Kater Josef. Salzburg: Residenz - Verl. 2008, [59] S.: zahlr. Ill. |
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Kater Josef genießt sein Leben: Er hat alles im Griff, ohne seine geliebte Couch verlassen zu müssen. Nur einmal täglich sucht er ein gewisses Örtchen auf und dort passiert es: Er stößt mit dem Hund Rudi zusammen und bekommt einen Floh. Um den ungebetenen Gast loszuwerden, frisiert er ein Meerschweinchen, spielt Kammerjäger bei einer Kuh und trainiert Rudi zum Nachwuchsfußballer. Doch erst beim Musizieren mit einer jungen Katzendame hat er Erfolg...
Eine verschmitzte Augenweide der bekannten Illustratorin, die weder den Kater noch die Welt ernst nimmt. Lesespaß ab 6 J. |
Nordqvist, Sven: Die verrückte Hutjagd. Hamburg: Ellermann 2007, [26] S. : überw. Ill. Aus dem Schwed. übers. |
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Großvater kann ohne seinen Hut nicht leben. Als dieser auf unerklärliche Weise verschwindet, begibt sich Großvater auf die Suche und begegnet allerlei seltsamen Gestalten: dem Hund Donnerwetter, einem strickenden Huhn, dem Schneidermeister Westenknopf und einem motorradfahrenden Kaninchen. Bei dieser abenteuerlichen Hutjagd findet Großvater Gegenstände aus seiner Kindheit, die ihn den Hut vergessen lassen.
Detailreiche und fantasievolle Bilder laden Kinder ab 5 J. zum Entdecken ein.
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Dahlke, Tom: Mach was im Winter [222 Experimente, Spiele und Bastelideen] Kempen: Moses-Verlag 2008, 144 S. :
zahlr. Ill. |

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Vielseitiges Beschäftigungsbuch für drinnen und draußen. Schwerpunkt bei den Experimenten liegt auf Wärme/Kälte (z.B. Ausdehnung von Eis), es sind aber auch ganz allgemeine Rechentricks oder kleine „Zaubereien“ enthalten, sodass sich der Titel auf die Saison konzentriert, aber nicht beschränkt. Das Gleiche gilt für die Spiele (Wettrodeln für Schneemänner) oder Bastelideen. Im Anhang mit Material-ABC.
Als Fundgrube für die ganze Familie (z.B. für Kindergeburtstage) und ErzieherInnen ist dieses Jahreszeiten-Bastel- und Spielebuch für Kinder ab 4 J. geeignet.
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Meschenmoser, Sebastian: Herr Eichhorn und der erste Schnee. Esslingen: Esslinger 2007. [59] S. : überw. Ill. (Esslinger atelier) |

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Eichhörnchen halten einen Winterschlaf, deshalb hat Herr Eichhorn noch nie Schnee gesehen. Das muss anders werden, beschließt er: Gemeinsam mit dem Igel und dem Bären wartet er turnend, singend und suchend auf den ersten Schnee. Keiner von ihnen hat die geheimnisvollen Flocken je gesehen. Die neugierigen Tiere wissen nur, dass sie „weiß und nass und kalt und weich“ sind.
Da braucht es keine Worte mehr. Nur Staunen!
Sparsam kolorierte Bleistiftzeichnungen halten die Atmosphäre des Waldes fest. Ab 4 J.
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Moeyaert, Bert: Brüder: der Älteste, der Stillste, der Echteste, der Fernste, der Liebste, der Schnellste und ich. Aus dem Niederländ. München: Hanser 2006. 166 S. |

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42 Episoden entführen in das Zauberreich der Kindheit des Autors. Ängste, Unsicherheiten und das grenzenlose Staunen des Jüngsten von 7 Brüdern über „Gott und die Welt“ und ganz besonders über die Klugheit seiner älteren Geschwister ziehen den Leser in seinen Bann. Man erfährt von Streichen der Großen, selbstgebauten Seifenkisten und erfindungsreichen Müttern, die aus einem kargen Mahl ein Festmahl zaubern. Ein Buch voller Wärme und feinem Humor, das
nicht nur Kinder faszinieren wird – auch ihre Eltern werden es mit großem Vergnügen lesen und sich an ihre eigene Kindheit erinnern....
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Fremdsprachige Literatur Kinder
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